So ist Dein Alter ein Wettbewerbsvorteil

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Das Alter ist ein Wert.


Werte sind gesellschaftlich bedingt, deshalb ändern sich Werte permanent. Und, ein Wert wird unterschiedlich be-wertet.
Dein persönliches Umfeld, die Gesellschaft, die Politik, die Wirtschaft und Du selbst. Alle haben ihre eigenen Interpretationen bezüglich Deines Alters oder Deines Wertes.

Deswegen, ob du 25 Jahre oder 55 Jahre zählst. Du bist der Schmied Deiner Karriere.

Je älter Du wirst, desto exakter entwickelt sich das Brett vor Deinem Kopf  mit der Inschrift: „Ich bin XXX alt und suche einen Job“
Nicht umsonst fühlen sich die 60jährigen eher als 50jährige und aus meinem Umfeld kenne ich genügend Beispiele, dass sich eine 50jährige Person eher wie eine 40jährige Person wahrnimmt.

Das Problem.
Deine Umwelt macht Dir permanent klar, dass Du 50 Jahre alt bist und für den Arbeitsmarkt nicht mehr wirklich relevant.

Diese Einstellung verschafft Dir ein Gefühl der Ohnmacht und der gemeine Selbstzweifel nagt an Deinem Bewusstsein.

Aber, ältere Bewerber sind auf dem Arbeitsmarkt keineswegs chancenlos: Laut Zahlen der Bundesagentur für Arbeit hat sich die Beschäftigungsquote der 60- bis 64-Jährigen auf einen neuen Höchststand erhöht. Bei Bewerbungsunterlagen und Vorstellungsgesprächen können Ältere sogar punkten- wenn sie ihr Alter souverän als Vorteil darstellen.

Relativieren wir mal die Aussagen der Agentur für Arbeit und konzentrieren wir uns auf die Tendenz.
Das Alter ist für viele Menschen, ob jung oder alt, ein wichtiger Maßstab für die JobFindung.

Zugegeben, Du bist so alt wie Du bist. Daran kannst Du  nichts ändern und das ist auch gut so. Du kannst aber an Deiner Einstellung zur Jobfindung in Bezug zu Deinem Alter etwas ändern und an Deinen Qualifikation, Deinen berufsspezifischen Prinzipien.

Das Alter, Dein Prinzip


Wenn Du morgens vor dem Spiegel stehst, dann formuliere Dein Alter mit einem Dir gemäßen, berufsbezogenen Adjektiv, das Deiner Qualifikation und Deinem Nutzen für ein Unternehmen dient.

Wenn Du im Vorstellungsgespräch nach Deinem Alter gefragt wirst, dann setze vor Dein Alter ein Dir gemäßes Adjektiv, das Deine Qualifikation und Deinen Nutzen für das Unternehmen verdeutlicht.

Beispiel gefällig?

·         Ich bin verkehrssichere und mobile 58 Jahre alt. (LKW Fahrer)

·         Ich bin organisationsstarke und flexible 48 Jahre alt. (Assistentin)

·         Ich bin zielstrebige und durchsetzungsfähige 52 Jahre alt. (Abteilungsleiter, Teamleiterin)

·         Ich bin kommunikationsstarke und netzwerkerfahrene 42 Jahre alt. (Vertrieb)

Wenn Du nicht nach Deinem Alter gefragt wirst, dann vermeide tunlichst jede Angabe darüber.

Formuliere aus Deinem Alter und Deiner Erfahrung berufliche Prinzipien, die einen Nutzen für das Unternehmen darstellen, ohne dass Du mit Zahlen operierst.

·         Formuliere Deine ausgeprägten Stärken die Du erlangt hast.

·         Vermittle dem Unternehmen, das gerade Du zu Lösungen fähig bist, weil Du Probleme schon in der Entstehung erkennst.

·         Stelle unter Beweis, dass Deine Leidenschaft für Deinen Beruf eine entscheidende Triebfeder für den unternehmerischen Erfolg darstellt.

·         Präsentiere Dich als Person mit außergewöhnlichen Qualifikationen und Fähigkeiten.

Mach Dein Alter und Deine berufliche Erfahrung zu einer USP (unique selling proposition), zu einem Alleinstellungsmerkmal.

Verschaffe Dir damit einen Vorsprung vor Deinen Mitbewerbern. Deine individuellen Erfahrungen und Fähigkeiten besitzt kein anderer Mensch.

Und noch etwas:
Du suchst Beispiele für Jobs, die mit Personen mit hohem Alter besetzt sind?

Um nur einige zu nennen:

DER Stellvertreter Posten: Alter 82 Jahre, Funktion: Papst.
Die Altersstruktur im Bundestag ist erschreckend hoch (49 Jahre)  Ein Glück für Dich.
Man vertraut also bundespolitische Politik eher  Menschen mit entsprechender Erfahrung an.

Merkels Kabinett: Neun Männer, sechs Frauen, Durchschnittsalter 51

Menschen in verantwortungsvollen Posten aus der Wirtschaft sind in der Regel älter.

·         Ulf Schneider, CEO und Chairman Fresenius, 53 Jahre

·         Dieter Zetsche, CEO und Chairman Daimler , 65 Jahre

·         Norbert Reithofer, CEO und Chairman BMW, 62 Jahre

·         Martin Winterkorn, ehemals CEO und Chairman Volkswagen, 70 Jahre

Das ist für Dich eine mentale Stütze und ein Argument, dein Alter als positiven Wert zu betrachten und daraus Deine erlangten Prinzipien, sprich Qualifikationen, abzuleiten und nutzenorientiert zu präsentieren.

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Mit Worten beginnt fast alles.


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Über den Autor:

Seit 1992 • kompetenter Marketingexperte (Kundenmarketing), • eloquenter Beziehungsmanager (Personalberater) • motivierender Seminardozent und • erfahrener Karriere Marshal. Wenn Du Deine Qualifikationen authentisch, kreativ und leidenschaftlich zum Nutzen eines Unternehmens anbieten willst, dann gib den entsprechenden Suchbegriff in der Blog-Suche ein.

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