Phantasie ist das Leben der Erfolgreichen

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Jobs, die jeden Arbeitstag zum Trauertag machen.

Wir alle kennen diese Situation.

Ob im Auto, unter der Dusche oder in der Badewanne

ob beim Radeln, Wandern oder Sonnenbaden.

Irgendwann überfällt sie jeden von uns und wir sind für ein paar Minuten in einer Welt ohne Grenzen mit allen nur erdenklichen Möglichkeiten.

„Pling“ – da ist sie die Idee.

Und was wir schon immer tun wollten, uns aber nie ge­traut haben – im Reich der Phantasie ist alles möglich. Und der Auslöser war eine Idee.

Dann steigen wir aus dem Auto, stellen die Dusche ab, lassen das Badewasser ablaufen und während der letz­ten Tropfen im Abfluß versickert übernimmt der Ver­stand wieder unser Tun und Handeln. Leise flüstert er uns zu: wer soll das bezahlen, was denken denn die Nachbarn, das ist doch unmöglich in die Tat umzusetzen, usw., usw.

Das ist die Zeit der Trauermärsche, denn genau in die­sem Augenblick tragen wir wieder eine Idee zu Grabe und der Fortschritt lacht sich eins ins Fäustchen.

Lass mich eine Geschichte erzählen, die Dir deutlich macht, dass die Idee, gepaart mit Phantasie, wichtiger ist als alle greifbaren Dinge.

Vor etwa 150 Jahren fuhr ein alter Landarzt in die Stadt, band sein Pferd fest, schlüpfte verstohlen durch die Hintertür einer Apotheke und begann mit dem jungen Apotheker zu feilschen.

Länger als eine Stunde steckten der alte Arzt und der Apotheker hinter dem Rezeptschrank die Köpfe zu­sammen. Dann stand der Arzt auf. Er ging hinaus zu sei­nem Dogcart und holte einen altmodischen Wasserkes­sel sowie einen großen hölzernen Rührlöffel und stellte beides in eine Ecke des Raumes.

Der Apotheker untersuchte das Gefäß. Dann langte er in die Tasche, brachte ein Bündel Geldscheine hervor und übergab sie dem Besucher. Es waren genau 500 Dollar – die ganzen Ersparnisse des jungen Mannes!

Von dem Arzt erhielt er dafür einen kleinen Zettel mit einer geheimen Formel. Die Angaben auf dem Zettel be­saßen den gleichen Wert wie das Lösegeld für einen Kö­nig. Aber nicht für den Arzt.

Zwar war alles darauf angegeben, was in dem großen schwarzen Kessel zum Kochen gebrachte werden mußte – doch weder der Arzt noch der junge Mann hatten die geringste Ahnung, welcher fabelhafte Reichtum diesem Gefäß entströmen sollte.

Der alte Arzt war froh, den ganzen Krempel für 2300 Dol­lar losgeworden zu sein. Der junge Apotheker anderer­seits nahm ein beträchtliches Risiko auf sich, als er seine gesamten Ersparnisse für den kleinen Zettel und den alten Kessel hingab. In seinen kühnsten Träumen wäre es ihm nicht eingefallen, daß dieses verbeulte Ge­fäß soviel Gold hervorbringen würde, wie wunderbare Geschichten es von Aladins Wunderlampe erzählen.

Was der junge Mann nämlich in Wirklichkeit kaufte, war eine Idee!

Der alte Kessel, der hölzerne Rührlöffel und die magi­sche Formel auf dem Zettel waren letzten Endes Neben­sächlichkeiten. Denn seine zauberhafte Wirkung entfal­tete das erworbene Rezept erst, als ihm sein neuer Be­sitzer eine weitere Zutat beimengte, die der Arzt über­sehen hatte. Versuchen Sie selbst heraus zu finden, was der junge Apotheker zu der geheimnisvollen Formel hinzufügte, um den Kessel zu einer Goldgrube zu ma­chen.

Diese wahre Geschichte mutet zwar seltsamer an  als mancher Roman, aber dennoch haben wir es hier mit einer Entwicklung zu tun, deren Ausgangspunkt eine Idee war.

Seither ist der alte Kessel zu einem Füllhorn geworden, das seine Schätze über viele Millionen Menschen ausge­schüttet hat. Er schafft Arbeit und Brot für zahllose Frauen und Männer, die ihren Lebensunterhalt mit An­bau, Raffinade und Verkauf von Zucker verdienen.

Der Inhalt des alten Kessels ergießt sich heute in nie versiegendem Strom in Millionen von Flaschen. Er be­schäftigt eine ganze Armee von Angestellten, Sekretä­rinnen, Textern und Werbefachleuten in der ganzen Welt. Er begründet den Ruhm einer ganzen Reihe von Künstlern, die seinen Inhalt in meisterhaften Gemälden darstellten.

Wer immer Du bist, wo Du auch lebst oder was Du machst – denk in Zukunft beim Lesen der Worte Coca-Cola immer daran, daß das gesamte Wirt­schaftsimperium, das sich heute der Herstellung und dem Vertrieb dieses Produktes widmet, aus einer einzi­gen Idee entstanden ist, und das die geheimnisvolle Zu­tat, die Asa Candler dem erworbenen Rezept beimengte, nichts anderes war als –

Phantasie

Ganz tief unten, im Keller, führt die Phantasie und Kreativität ein trauriges, stummes Leben, während in den Etagen darüber auswendig gelernt, die Kurve und ihre Tangente diskutiert und der Glaube übernommen wird, man könne mit seinen Leidenschaften niiiieeemals Geld verdienen.

Zwei Animationsfilme-Macher aus Madrid, Daniel Martinez Lara und Rafa Cano Mendez bringen dieses große Problem unserer Gesellschaft in acht Minuten auf den Punkt. Der Film zeigt, wie teuer es uns wirklich zu stehen kommt, wenn wir unsere Kreativität im Keller eingesperrt lassen und uns abnutzen in „anständigen“ Jobs, die jeden Arbeitstag zum Trauertag machen.

Der Film heißt „ALIKE“ und hat bereits über 60 Awards eingeheimst.

⇒ Lies auch diesen Blogartikel: „Erfolg ist planbar


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