Eine Seite voller Tipps für Dein Anschreiben

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 Wie viel Sätze sollte das Anschreiben beinhalten?

Richtig. Cirka 8, in Worten acht Sätze.

Formuliere Dein Anschreiben nach folgenden Kriterien

  • Fasse Dich kurz!

  • Artikuliere verständlich!

  • Formuliere nützlich!

Überprüfe Deinen Text immer nach diesen Kriterien.
Du weißt, auch die Personalabtlg. kocht nur mit Wasser und liebt es einfach.

  • Achte auf Absätze.

  • Schaffe eine visuelle Gesamterscheinung Deines Anschreibens. Das muss so toll aussehen, dass man sich die Seite am Liebsten einrahmen würde und über das Handwaschbecken hängen.

  • Benutze zum Schluss noch mal den Namen Deines Ansprechpartners.

  • Vermeide den Konjunktiv und schaffe dadurch keine unbewussten Interpretationsmöglichkeiten.

  • Nutze Eigenschaftswörter um ein Bild im Kopf Deines Lesers zu projizieren

  • Wandle Passiv-Formulierungen in Aktiv-Formulierungen um: Ich werde in Ihrer Firma fleißig arbeiten. Besser ist: Ich arbeite in Ihrer Firma fleißig.

  • Nutze  bildhafte Hauptwörter, denn sie erzeugen Bilder im Kopf des Lesers: Spaß, Freude, Begeisterung, Arbeitslust, Glück etc.

  • Formuliere positiv statt negativ. Der Durchschnittsmensch braucht 48 % mehr Zeit, eine verneinende Aussage zu verstehen, als eine bejahende. Außerdem möchte die Personalabteilung wissen was Du kannst und nicht, was Du nicht kannst.

Beispiel:

  • Frage:                     Wie findest Du das?

  • Antwort:                  Nicht schlecht!

  • Bessere Antwort:    Ziemlich gut!

Das Wichtigste immer zuerst

Schlecht:
Meine Fähigkeiten liegen nicht nur im Bereich back office, sondern auch im korrekten Abheften der Unterlagen.

Besser:
Meine Fähigkeiten liegen im Bereich back office und im korrekten Abheften der Unterlagen.

Noch besser
Korrektes Abheften der Unterlagen und meine Fähigkeiten im Bereich back office


Schlecht:
Von mir können Sie nicht nur Pünktlichkeit erwarten, sondern auch die Einhaltung der korrekten Arbeitszeit.

Besser:
Erwarten  Sie von mir Pünktlichkeit und die Einhaltung der korrekten Arbeitszeit.

Noch besser:
Ich bin pünktlich und halte die Arbeitszeiten korrekt ein.


Schlecht:
In meiner beruflichen Laufbahn als Supply Chain Manager in den ganz unterschiedlichen Arbeitsgebieten und Verantwortungsbereichen habe ich gezeigt, dass ich mich sehr schnell und selbständig auch in bis dahin unbekannte Aufgaben eingearbeitet habe.

Besser:
Schnell und selbständig
arbeite ich mich in ganz unterschiedliche Arbeitsgebiete und Verantwortungsbereiche ein.


Der Schlusssatz
Im Schlusssatz benutzt Du nochmals den Namen des Ansprechpartners. Das zeugt von Respekt und Anerkennung und Du erhöhst die Wahrscheinlichkeit, das sich der Leser mit Deinem kompletten Inhalt beschäftigt.

Warum?
Der Leser screent zu aller erst Deine Seite nach visuellen Gesichtspunkten und – ob er Begriffe beim Überfliegen dem beruflichen Aspekten zuordnen kann.

Er oder Sie liest also die Anrede, erkennt den eigenen Namen, überfliegt den Text und bleibt an dem letzten Satz hängen. Da taucht wiederum die Wortbildmarke auf, die den Leser seit seinem Lebenseintritt begleitet.
Er fühlt sich jetzt wirklich persönlich angesprochen und beschäftigt sich aufgrund des entgegengebrachten Respekts garantiert intensiver mit dem Inhalt Deines Anschreibens.

Nutze auch die Verabschiedung für eine individuelle Formulierung.
Es gibt mehr als „Mit freundlichem Gruß“

Beispiel
Frau Kowalski, ich freue mich auf das persönliche Kennen lernen und wünsche Ihnen und Ihrem Unternehmen weiterhin viel Erfolg.

Einen sonnigen Dienstag wünscht Ihnen

E-W. Schmidt

An den Beispielen wird deutlich.

  • In der Kürze liegt die Würze.

  • Die Aussagen sind verständlich, klar und präzise.

  • Es gibt keine Möglichkeiten der Interpretation.

  • Eliminiere Textbausteine.

  • Individualisiere Dein Anschreiben durch eigene Formulierungen.

Merke

PersonalerInnen haben unterschiedlichste Entscheidungskriterien. In der Regel funktioniert ihr Rezeptionsverhalten mehrheitlich nach verwaltungsbürokratischen Regeln.

In einem sind sich aber alle PersonalerInnen einig. Die Bewerbungsunterlagen sollen die Persönlichkeit des zukünftigen Mitarbeiters deutlich machen.

Also, biete den PersonalerInnen Dein volles Pfund Einmaligkeit, Persönlichkeit gepaart mit Deinen facettenreichen Qualifikationen, Fähigkeiten und Talenten.

Probiere es aus – jetzt.

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Über den Autor:

Seit 1992 • kompetenter Marketingexperte (Kundenmarketing), • eloquenter Beziehungsmanager (Personalberater) • motivierender Seminardozent und • erfahrener Karriere Marshal. Wenn Du Deine Qualifikationen authentisch, kreativ und leidenschaftlich zum Nutzen eines Unternehmens anbieten willst, dann gib den entsprechenden Suchbegriff in der Blog-Suche ein.

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