Eigenlob stimmt

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Eigenlob stinkt,
Freundeslob hinkt
Fremdes Lob klingt

So oder so ähnlich bist Du in der Regel sozialisiert. Das hat Dir Deine Erziehung durch Familie, Schule, Gesellschaft und Freundeskreis beigebracht.

Vergiss es oder denke wenigstens über folgendes nach.

Stelle Deine Qualifikationen, Talente und Fähigkeiten nicht unter den Scheffel. Soll heißen, willst Du mögliche Arbeitgeber von Deinen Fähigkeiten überzeugen, dann musst Du schon explizit darauf aufmerksam machen.

Du musst Deine Qualifikationen angeben, noch besser,
Du musst mit Deinen Qualifikationen angeben.

Das Eigenlob hat in diesem Fall nichts mit Überheblichkeit oder Arroganz zu tun.

Also und deswegen, vergiss Deine Schwächen.
Der Spruch, denke über Deine Schwächen nach, führt zu einer Verharmlosung Deiner Fähigkeiten, Talente und Qualifikationen.

Solange Du an Deinen Schwächen arbeitest bleibst Du uninteressantes Mittelmaß.

Fang an, Deine Stärken zu erkennen und Du wirst zu Höchstleistungen fähig sein.

Die Aufforderung an Deinen Schwächen zu arbeiten ist so sinnleer wie sinnlos.

Beispiel.

Du willst studieren. Da Du nicht genau weißt, was Deine Stärken sind, beginnst du mit einem Studium einer Dir bekannten Schwäche – Musik.

Du studierst also erstmal Musik. Warum?

Zu Hause hat Vater, der ein ausgezeichneter Hobbymusiker ist, Dir immer wieder vermittelt, Du seiest zu untalentiert, an dieser Schwäche solltest Du mal arbeiten.

Fakt ist. Musik ist nicht  Deine Lieblingsbeschäftigung oder auf den Punkt: Musik interessiert Dich nur konsumtiv, also per Radio oder in der Disco.

Diese Schwäche willst Du jetzt beseitigen und beginnst das Studium.

Meinst Du, dass Du in diesem Musikstudium Höchstleistungen bringen wirst? Nein!

Warum auch. Es fixt Dich nicht an und nur weil Vater das gesagt hat, kommt bei Dir keine Begeisterung auf.

Das gleiche Beispiel kann man auch auf den Beruf übertragen.

Opa war „beide“ Post, Vater war „beide“ Post und der Sohn muss auch „beide“ Post bei.

So war das früher und leider ist das sehr oft auch heute noch so.

Also, mach das, was Dir Spaß macht, wofür Du brennst, was das Feuer in Dir entfacht und wobei Du Höchstleistungen abrufen kannst.

In jedem Menschen steckt eine einzigartige Vision: Diese Vision ist so unverwechselbar wie Dein individueller Fingerabdruck. Oder wie die Amerikaner sagen:

“What makes me tick?”
Was treibt mich, was bewegt mich?

Visionen sind Bilder, die Du Dir von der Zukunft machst und die Dich leiten. Sie geben Selbstvertrauen und setzen Kräfte frei.

Deine persönliche Vision ist der Kern für Deine Lebensvision – und somit wichtigster Bestandteil Deiner Handlungsweise. Die Lebensvision vermittelt Dir Orientierung und Sinn.

Bitte überlege Dir, was Dich in Deinen Lebensabschnitten(Kindergarten – Schule – Bundeswehr – Lehre – Studium – Beziehung) fasziniert hat und wie Du mit dieser Faszination umgegangen bist.
Gehe einmal zu den wichtigsten Stationen Deines Lebens zurück.
Überlege, warum Du welche Entscheidungen getroffen hast, wie Du mit Problemen und Mitmenschen umgegangen bist, wo Du Erfolge hattest bzw. Erfolgserlebnisse.

Entdecke Deinen “roten Faden!”

Überprüfe anhand Deiner Problemlösungen in einzelnen Lebensabschnitten, ob die heutigen Eigenschaften bestimmend für Deinen damaligen sowie jetzigen Erfolg sind und waren.
Mach Dir deutlich, was Deine Energiequellen waren, die Dich zum Beseitigen von Hindernissen befähigt haben.
Erkennen Deine Stärken aus Deiner bisherigen Vita und fördere diese Stärken. Das ist lohnender als an den Schwächen zu arbeiten. Der Ausbau der persönlichen Stärken macht Spaß.
Hier sind auch die Quellen für Spitzenleistungen verborgen!
Hier sitzt auch die Quelle Deiner Vision!


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