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Der Wiedereinstieg nach der Auszeit.

So gelingt der Wiedereinstieg nach der Auszeit vom Job

Elternzeit, Pflege, Burn-out oder Sabbatical: Es gibt viele verschiedene Gründe für eine Pause vom Job. In jedem Fall sollte der Wiedereinstieg gut geplant werden. Hier sind 5 Tipps

von Nadine Emmerich Quelle

#1 Auf den aktuellen Stand bringen

Vor allem bei einer längeren Auszeit ist es wahrscheinlich, dass die Arbeitswelt sich in den vergangenen Jahren insbesondere durch die Digitalisierung verändert hat. Das kann bedeuten, dass man schon den Prozess des Bewerbens neu lernen muss. Das Internet ist glücklicherweise voll mit Ratgebern zu diesem Thema, so dass es nicht schwer sein sollte, sich ausführlich einzulesen. Wer sich in Sachen Software auf einen aktuelleren Stand bringen will, muss das nicht zwingend über eine teure Fortbildung tun: Das Angebot der Volkshochschulen deckt mittlerweile ein breites Themenspektrum ab. Auch mit Blick auf das Gehalt sollten Sie sich informieren, wo Ihre Vorstellungen anzusetzen sind. Und egal, ob es um Bewerbung, Tools und Büroorganisation oder Geld geht: Reaktivieren Sie Ihr berufliches Netzwerk. Dort lässt sich viel erfahren.

#2 Arbeits- und Arbeitszeitmodell überlegen

Zu den Überlegungen noch während der Pause zählt ferner die Gestaltung der künftigen Arbeitszeit. Die 40-Stunden-Woche im Betrieb hat längst ihre Monopolstellung verloren – und auch für Sie hat durch die Auszeit eine gute Work-Life-Balance möglicherweise einen höheren Stellenwert bekommen. Informieren Sie sich vorab über die Ideen der sogenannten New-Work-Bewegung sowie neue flexible Teilzeit- und Homeoffice-Möglichkeiten. Weitere Fragen, über die Sie sich klarwerden sollten, sind: Will ich in meinen alten Beruf zurück oder mich fortbilden und umschulen? Bin ich flexibel, was den Einsatzort angeht – würde ich pendeln oder gar umziehen?

#3 Aufgaben nach Elternzeit abklären

Wer nach der Elternzeit in den Job zurückkehrt, hat zwar ein Anrecht auf einen gleichwertigen Arbeitsplatz und darf nicht schlechter gestellt werden. Hier kann der Teufel aber im Detail stecken. Am sichersten ist es, die Details der Rückkehr verbindlich vorher mit dem Chef abzuklären und schriftlich festzuhalten. Informationen zu rechtlichen Grundlagen der Elternzeit gibt es beim Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BFSFJ), weitere Tipps auf der Seite Perspektive Wiedereinstieg des BFSFJ.

#4 Selbstbewusstsein aufbauen

Wer länger aus dem Job raus war und lange keine beruflichen Erfolgserlebnisse hatte, neigt dazu, seine Kompetenzen in Frage zu stellen und unsicher zu werden. Je nachdem, wie ausgeprägt das bei Ihnen ist, könnte es ratsam sein, sich vor dem Wiedereinstieg Tipps bei einem Coach zu holen. Professionelle Unterstützung sowie der Austausch mit anderen Betroffenen ist vor allem dann sinnvoll, wenn die Auszeit krankheitsbedingt war, etwa durch ein Burnout. Sind Sie mehrere Jahre aus dem Job raus gewesen und inzwischen deutlich älter als der Rest der Kollegen, interpretieren Sie dies als Stärke – etwa mit Blick auf die damit verbundenen (Lebens-)Erfahrungen. Auch persönliche Entwicklungen zum Beispiel durch die Weltreise während des Sabbaticals können positiv hervorgehoben werden.

#5 Realistische Ziele setzen

Unabhängig vom Grund für die Auszeit und egal, ob es um den Wiedereinstieg in den alten Job oder eine neue Aufgabe geht: Wichtig ist es immer, langsam anzufangen, sich realistische Arbeitsziele zu setzen und sich nicht bereits in den ersten zwei Wochen zu überfordern. Halten Sie sich vor allem während der Einarbeitung den Feierabend und die Wochenenden etwas frei, Sie brauchen vielleicht mehr Zeit zur Erholung, als Sie gedacht hätten. Prüfen Sie auch mit Blick auf Ihr Privatleben, ob mit dem neuen Pensum Job und Familie zu vereinbaren sind oder ob Aufgaben zuhause vielleicht neu verteilt werden müssen.


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In siebeneinhalb Schritten zur Ordnung im Büro

„Aus Chaos entsteht gar nichts“

Clean desk policy mal wörtlich genommen: Ein aufgeräumter Schreibtisch ist die Grundlage eines erfreulichen Arbeitslebens

SPIEGEL: Tötet eine sterile Umgebung nicht die Kreativität?

Kurz: Gegenfrage: Wenn Sie Aktenstapel und Zettelwirtschaft so inspirierend finden, warum richten Sie sich dann nicht auch Ihr Wohnzimmer so ein?

SPIEGEL: Womit fängt man am besten an, wenn man Ordnung im Büro haben möchte?

Kurz: Der erste Schritt ist immer: aussortieren. Viele Mitarbeiter stapeln Magazine, Zeitschriften und Hängeschränke voller Akten lange abgeschlossener Projekte. Es gibt immer Leute, die sagen: Wenn mal jemand den Katalog von 1972 sucht, bin ich der Einzige, der noch Auskunft geben kann! Aber das stimmt meist gar nicht. Die meisten Firmen haben ein zentrales Archiv. Und wenn nicht: Stellen Sie einen Bibliotheksschrank neben den Kopierer und sammeln Sie dort, was alle brauchen. Dezentrale Mini-Archive bringen nichts.

SPIEGEL: Die meisten Leute kommen nicht zum Aufräumen, weil sich die Arbeit im Wortsinn stapelt.

Kurz: Keiner hat die Zeit zum Aufräumen, aber jeder hat die Zeit zum Suchen! Klar, wenn ich etwas einfach auf einen Stapel lege, investiere ich keine Zeit. Aber dafür geht die Sucherei los, wenn ich oder ein bedauernswerter Kollege es später finden muss. Sie arbeiten dann reaktiv statt proaktiv. Sie werden zum Getriebenen! Wenn Sie ein gutes Ordnungssystem haben, haben Sie weniger Stress, mehr Zeit und mehr Raum für Kreativität.

SPIEGEL: Eignet sich dieselbe Art Ordnung für alle?

Kurz: Nur bedingt, aber es gibt Gemeinsamkeiten. Auch in einer fremden Küche werden Sie schnell herausfinden, wo das Besteck ist: Fast jeder hat eine Besteckschublade und sortiert dort Messer, Gabeln und Löffel ordentlich in ihre Fächer. Warum? Weil die Ordnung einfach einzuhalten ist und sich bewährt hat. Die Zugriffszeiten sind minimiert, die Investition des Einsortierens lohnt sich. Die Besteckschublade ist der manifestierte Beweis, dass Audits sinnlos sind: Wenn der Sinn überwiegt, muss man die Ordnung nicht ständig kontrollieren. Das läuft von selbst.

SPIEGEL: Unterscheidet sich Chef-Chaos von dem der Angestellten?

Kurz: Weder Alter noch Hierarchie machen einen Unterschied. Manche Ältere können die Digitalisierung kaum erwarten, manche Jüngere horten Papier. Nur weil jemand mit Papier arbeitet, muss das übrigens nicht ineffektiver sein. Auffällig ist: Wenn Frauen erkennen, dass etwas besser funktioniert, setzen sie es schnell um. Männer brauchen dafür oft länger – aber wenn, dann gibt es kein Halten mehr, die markieren dann mit Klebeband in der Schublade, wo genau der Stift zu liegen hat. Frauen machen das eher nicht.

SPIEGEL: Gibt es Unbelehrbare?

Kurz: In all den Jahren sind mir nur eine Handvoll untergekommen. Es gibt echte Messies, die fallen aber nicht in mein Fachgebiet. Und dann gibt es die Leute, die nicht wollen, dass Transparenz einkehrt. Wenn Sie Ordnung halten, sehen die anderen besser, was Sie tun oder nicht tun. Manche Menschen fürchten das. Aber mir geht es ja auch nicht darum, jeden auf das maximal mögliche Ordnungslevel zu bringen. Wenn Sie bei 43 von 100 möglichen Punkten sind und ich Ihnen helfe, auf 63 zu kommen, ist das für Sie eine spürbare Veränderung zum Guten. Wenn Ihr Kollege von 12 auf 18 kommt, gilt dasselbe.

SPIEGEL: Wie motiviert man sich und andere, Ordnung zu schaffen?

Kurz: Ein Blick von außen hilft sehr. Wenn ich in Firmen komme, mache ich Fotos von den Arbeitsplätzen. Die Mitarbeiter sehen dann ihre eigenen Schreibtische mit dem Blick eines Besuchers.  Das vollgestopfte, unaufgeräumte Regal hinter Ihrem Schreibtisch nehmen Sie ja selbst kaum noch wahr. Arbeitsplätze können gern eine persönliche Note haben, aber man sollte schon den Eindruck haben, dass hier noch gut gearbeitet werden kann.

SPIEGEL: Ist Ordnung emotional?

Kurz: Wenn man Leute fragt, ob sie schon mal ihren Keller aufgeräumt haben, bejahen das die meisten – und lächeln. Warum? Weil es sich gut angefühlt hat. Wenn Leute ihr Chaos verteidigen, hilft eine Frage an die Person, die die Urlaubsvertretung macht – oft hat die regelrecht Angst davor. Gemeinsam aufzuräumen kann eine Mischung aus Klassentreffen und Betriebsfest sein. Die Leute lernen dabei viel voneinander – man stellt viel zu selten infrage, warum man die Dinge im Alltag so macht, wie man sie macht.

SPIEGEL: Wie kann man als Führungskraft unterstützen – ohne übergriffig zu sein?

Kurz: Wenn die Mitarbeiter merken, dass es ihre Arbeit erleichtert und ihnen nützt, muss man gar keine Überzeugungsarbeit leisten. Wenn Angestellte sagen: „Das sind meine Unterlagen“, sage ich: „Mit Verlaub, das sind sie nicht. Es ist noch nicht einmal Ihr Tisch oder Ihr Stuhl.“ Die Freiheit des Einzelnen endet, wo die Aufgabe des Unternehmens in Gefahr ist. Das Geschäft muss weitergehen können, auch wenn Sie nicht da sind. Und ist es nicht auch schön, wenn man aus dem Urlaub wiederkommt und es stapelt sich nichts?

In siebeneinhalb Schritten zur Ordnung im Büro

Bevor Sie anfangen (das ist der halbe Schritt): Gehen Sie Ihre Schubladen, Schränke und Regale durch. Effizienzprofi Jürgen Kurz rät: „Sortieren Sie alles aus, was keine Miete zahlt.“ Sprich: Die alten Hustenbonbons aus dem hinteren Teil der untersten Schublade und die Fachzeitschrift von 2003 mit dem interessanten Artikel, zu dessen Lektüre Sie bisher irgendwie noch keine Zeit hatten. Sind Sie unsicher, dann probieren Sie das Wegwerfen auf Probe: Packen Sie, was Sie aktuell nicht brauchen, in einen Karton. Schreiben Sie das aktuelle Datum drauf und ein zweites: „Wenn bis zum x. x. nicht geöffnet, dann ohne Ansehen des Inhalts entsorgen.“ Und das tun Sie dann auch.

  1. Schritt: Richten Sie einen Eingangskorb ein. Alles, was neu auf Ihren Schreibtisch kommt, sollte dort landen. Das ist Ihre Schnittstelle.
  2. Scannen Sie Ihren Schreibtisch und dessen Umgebung auf wichtige Infos wie Telefonlisten, Workflows oder Ansprechpartner. Pflücken Sie diese Zettel ab und ordnen Sie sie griffbereit, zum Beispiel in einem Folienordner. Fortgeschrittene gönnen diesem Ordner ein Inhaltsverzeichnis – so findet sich auch Ihre Vertreterin an Ihrem Tisch zurecht, wenn Sie nicht da sind. (Unter Umständen ist das schon ein Anruf in Ihrem Urlaub weniger.) Und: Der Ordner muss einen festen Platz haben.
  3. Wenn Sie noch viel mit Papier arbeiten: Schaffen Sie Überblick über Ihre eigenen Vorgänge durch ein Mappensystem oder einen Datumsordner mit 31 Fächern. Nutzen Sie Letzteren wie ein Lager: Ordnen Sie jedem Vorgang eine beliebige Nummer zu, die Sie auf einem Übersichtsblatt notieren.
  4. Schaffen Sie einheitliche Abläufe für das Projektmanagement im Team: Auf das System müssen alle Mitarbeitenden gemeinsam Zugriff haben, die beteiligt sind – sei es digital oder analog. Gibt es analoges Material, sollten Sie im Team eine gemeinsame Ablage dafür haben.
  5. Bändigen Sie die Informationsflut: Interessantes, aber nicht zwingend notwendiges Material wie ausgedruckte Präsentationen, Magazine, Werbekataloge etc. müssen Sie gar nicht sortieren. Machen Sie einfach einen Stapel in einem geschlossenen Schrank. Wichtig: Der muss nach oben begrenzt sein. Wenn der Stapel an die Oberkante seines Fachs stößt, greifen Sie mutig hinein und werfen Sie untersten zehn Zentimeter weg. Sie werden ohnehin nicht alles lesen können, was Sie lesen wollen.
  6. Nutzen Sie Utensilien intelligent. Dieser Schritt ist banal und schnell getan: Sorgen Sie dafür, dass Locher, Tacker, Textmarker einen festen Platz im Schreibtisch haben. Wenn Sie diesen Dingen eine definierte Heimat geben, verkürzt das die Suchzeiten ungemein. Denken Sie an einen Notarztkoffer: Der ist so aufgeräumt, dass der Doktor jederzeit weiß, was wo ist, und keine Zeit mit Suchen verschwenden muss.
  7. Termine und Aufgaben im Griff behalten: Verknüpfen Sie Ihre To-do-Liste und Ihren Kalender mit einem intelligenten System, sei es digital oder analog. Wenn Sie einen Pultordner nutzen (das war Punkt 3), schreiben Sie zu jedem Termin in den Kalender und zu jedem Punkt auf Ihrer To-do-Liste die dazugehörige Nummer, unter der sie alles aufbewahren. Quelle

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Gute Manieren helfen bei der Karriere

Das sind die größten Etikette-Fehler im Job

Zwei von drei Chefs sagen: Gute Manieren helfen bei der Karriere. Trotzdem leisten sich viele Angestellte im Büro Fauxpas. Dies sind die größten Etikette-Fehler gegenüber Kollegen und Chefs

Manche Angestellte scheinen die gute Kinderstube geschwänzt zu haben. Für sie ist es an der Zeit für einen Crashkurs. Denn gute Manieren stehen im Berufsleben hoch im Kurs – bei Chefs und Kollegen gleichermaßen. Der Personaldienstleister Accountemps fand bei Umfragen in US-Unternehmen heraus: 65 Prozent der Vorgesetzten und 46 Prozent der Angestellten sind der Ansicht, dass gute Manieren der Karriere förderlich sind. Aber was sind die häufigsten Verstöße gegen die Büro-Etikette? Da gehen die Meinungen zwischen Belegschaft und Führungsebene auseinander.

Die häufigsten Fehler von Kollegen

Accountemps ließ über 1000 Büroangestellte über 18 Jahren nach den häufigsten Etikette-Fehlern von Kollegen befragen. Dies war das Ergebnis:

  1. Lästert im Büro über Andere: 24 Prozent
  2. Ist in Meetings abgelenkt (schaut aufs Handy, schreibt E-Mails): 18 Prozent
  3. Antwortet nicht in angemessener Zeit auf Anrufe oder E-Mails: 17 Prozent
  4. Kommt zu spät oder verpasst Meetings: 12 Prozent
  5. Kritisiert Andere öffentlich: 7 Prozent
  6. Versagt Kollegen die gebührende Anerkennung: 5 Prozent
  7. Übriges: 3 Prozent
  8. Kollegen verstoßen nicht gegen die Etikette: 14 Prozent

Die häufigsten Fehler von Angestellten

Manager bewerten gutes Benehmen etwas anders. Das zeigte sich bei einer Umfrage unter mehr als 300 leitenden Angestellten in US-Firmen mit mindestens 20 Angestellten. Sie monierten bei ihren Untergebenen vor allem diese Etikette-Fehler:

  1. Kommt zu spät oder verpasst Meetings: 34 Prozent
  2. Antwortet nicht in angemessener Zeit auf Anrufe oder E-Mails: 26 Prozent
  3. Lästert im Büro über Andere: 23 Prozent
  4. Ist in Meetings abgelenkt (schaut aufs Handy, schreibt E-Mails): 7 Prozent
  5. Versagt Kollegen die gebührende Anerkennung: 6 Prozent
  6. Kritisiert Andere öffentlich: 2 Prozent
  7. Angestellte und Mitarbeiter verstoßen nicht gegen die Etikette: 2 Prozent

Belegschaft und Führungsebene waren auch geteilter Meinung, was das Benehmen der Chefs anging. 61 Prozent der Manager meinten, dass sich die Etikette verbessert, je höher man auf der Karriereleiter klettert. 48 Prozent der Angestellten bescheinigten Chefs hingegen schlechtere Manieren. Quelle

Eine ähnliche Bewertung habe ich in meiner langjährigen Beratertätigkeit im internen und externen Beziehungsmanagement in Unternehmen gemacht.
Um das Betriebsklima realistisch einzuschätzen, habe ich vor Beginn eines Beratungsprojekts immer eine Befragung durchgeführt..
Das Ergebnis hat sich immer gleich dargestellt. Während die Mitarbeiter das Betriebsklima im Schnitt mit 35% als gut bewerteten hat die Führungsebene mit den gleichen Fragen, das Betriebsklima in der Regel mit 75% als gut bewertet.
Diese Diskrepanz und Sichtweise zu überbrücken und zu verringern war die eigentliche Aufgabe meine Tätigkeit.


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Diese 5 Karriere-Tipps geben Frauen ihrem jüngeren Ich

Frauen geben ihrem jüngeren Ich
Tipps zu Leben und Karriere

Bescheiden zu sein gehört nicht dazu.

 

Je älter ein Mensch ist, desto weiser ist er – meistens zumindest. Deswegen gibt es Mentoring-Programme, deswegen spricht man am besten mit seiner Oma über die Liebe, deswegen bitten einen kleine Geschwister um Rat. Diese Regel gilt auch im Internet. Und so entstand ein sehr kluger, ehrlicher und nützlicher Thread: Darin geben Frauen ihrem jüngeren Ich – und somit allen jungen Frauen im Internet – Karriere-Tipps. Initiiert hat den Thread Amy Nelson, Gründerin des Frauennetzwerks The Riveter. Unter ihrem Aufruf sammeln sich Tausende Kommentare. Wir haben die fünf wichtigsten Tipps daraus für euch zusammengefasst – nützlich sind sie sicher nicht nur für Frauen.

  1. Steh für dich ein!

Frauen haben noch immer weniger Redeanteil in Konferenzen als Männer, sie fordern weniger, geben sich mit weniger zufrieden, entschuldigen sich schneller. Viele Frauen schreiben: Wir müssen endlich damit aufhören. Sie empfehlen: Steh für dich ein, lass dich nicht einschüchtern. Bewirb dich auf Stellen, auch wenn du das Gefühl hast, nicht alle Ausschreibungskriterien zu erfüllen. Denn die Männer bewerben sich, auch wenn sie schlechter qualifiziert sind als du. Du kannst das auch.

  1. Hab keine Angst vor Risiken

Eigentlich sagen alle, es sei völlig verrückt, den Job in den USA anzunehmen? Eigentlich kennst du niemanden in der neuen Stadt? Eigentlich bist du schon viel zu alt, um noch einmal die Branche zu wechseln? Egal. Die Twitter-Nutzerinnen machen deutlich, dass es sich lohnt, sich etwas zu trauen. Mut, so schreiben sie, zahle sich eigentlich immer aus.

  1. Kümmere dich um dich selbst

Arbeit ist wichtig. Auf sich selbst aufzupassen, ist wichtiger. Viele Frauen würden ihrem jüngeren Ich raten, sich nicht zu überarbeiten. Stattdessen: Zur Therapie zu gehen, wenn das notwendig ist, und zwar rechtzeitig. Eine ordentliche Mittagspause zu machen, statt am Schreibtisch ein Brötchen zu verschlingen. In gute Kinderbetreuung zu investieren. Urlaub zu nehmen. Bei Krankheit daheim zu bleiben. Nicht das Gefühl zu haben, unersetzlich sein zu müssen. Außerdem sagen sie: Sei verdammt nochmal nicht so streng mit dir selbst.

  1. Hol dir wahre (weibliche) Verbündete

Netzwerken, sich einander anvertrauen, ehrlich miteinander sprechen: Viele Frauen finden, dass wir alle das im Arbeitsleben mehr tun sollten. Schluss mit Heimlichtuerei, was das Gehalt angeht, Schluss mit dem Wunsch, immer stark sein zu wollen. Ehrlichkeit siegt meistens eben doch, schreiben sie. Und nebenbei entstehen Freundschaften.

Gleichzeitig gilt aber auch: Ist die Arbeitsatmosphäre vergiftet, ist es Zeit zu kündigen.

  1. Lass dich angemessen bezahlen

Arbeite nicht ohne Bezahlung, lass dich nicht mit zu wenig Geld abspeisen. Das ist ein Punkt, der vielen Frauen besonders wichtig ist. Zurecht: Frauen  verdienen oft weniger als Männer.

„Es liegt so viel Macht darin, wenn Frauen ihre Geschichten miteinander teilen. Viele von uns machen die gleichen Erfahrungen bei der Arbeit, aber wir haben nicht oft die Möglichkeit, uns gegenseitig Ratschläge zu geben“, sagte Amy gegenüber Bored Panda. Dazu müsse es mehr Gelegenheit geben. Und diese Gelegennheit hat sie nun geschaffen. Quelle

Kein Job kümmert sich um Deine persönliche Lebensqualität.
Opfere nicht deine Gesundheit und Familie
und vor allen Dingen nicht dich selbst.


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Neinsagen braucht ein besseres Image.

Das Nein hat ein schlechtes Image. Das muss sich ändern. Um Nein zu sagen, braucht man Meinung und Haltung. Das wusste bereits Steve Jobs. Fünf Gründe, warum das Nein-Sagen im Job außerdem gut ist.

Wäre Steve Jobs ein notorischer Optimist wie Richard Branson gewesen, würden wir heute vielleicht mit Apple Air in den Urlaub fliegen. „Ich bin Dr. Ja! Das Leben macht mehr Spaß, wenn man Ja anstatt Nein sagt“, hat der Chef des weit verzweigten Virgin-Imperiums mal seine Philosophie auf den Punkt gebracht. Der Minimalist Jobs sah hingegen in der entgegengesetzten Strategie den Schlüssel zum Erfolg. Wer sich auf seine Stärken konzentrieren wolle, müsse „nein, nein, nein“ sagen. Wer nicht gerade wie der Allrounder Branson beruflich etliche Eisen im Feuer hat, sollte sich an dem ehemaligen Apple-Chef ein Vorbild nehmen. Denn das Nein kann in der Karriere zum Erfolgsfaktor für mehr Qualität, Produktivität und nicht zuletzt Zufriedenheit werden.

Neinsagen ist allerdings gar nicht so einfach. Jedem Nein wohnt eine Ablehnung inne, weshalb es als tendenziell feindselig gilt. Neinsager ecken an. Sie haben schnell den Ruf weg, überkritische Nörgler und Spielverderber zu sein. Jasager werden hingegen als Teamplayer gefeiert. Dass man sich mit Absagen keine Freunde macht, wusste auch Jobs. Womöglich hatten seine schwarzen Rollkragenpullover ja eine gewisse Schutzfunktion. „Es ist wirklich ein Scheißausdruck. Man will nett sein“, sagte Jobs 1997 auf der Entwicklerkonferenz WWDC über das Nein.

Das Nein geht erst mal gegen die menschliche Natur und kostet deshalb Überwindung. Gerade das macht es aber im Berufsleben so wertvoll. Wer Nein sagt, hat sich das vermutlich sehr gut überlegt. Beim scheinbar so hilfreichen Ja ist die Grenze zur Beliebigkeit und Ahnungslosigkeit dagegen schnell überschritten. Wer der Vorgesetzten immer nur zustimmt, braucht sich gar nicht erst eine eigene Meinung zu bilden. Das Ja ist mittlerweile sogar derart allgegenwärtig, dass manche Menschen damit gern ihre Sätze beginnen, obwohl es gar keine Frage zu beantworten gab. Ja wird da zum neuen Äh und ist eben so inhaltsleer.

Neinsagen braucht ein besseres Image. Dabei helfen vielleicht diese fünf Erkenntnisse und Tipps.

  1. Neinsagen ist kein Tabu

Beim Nein ist es wie bei der Forderung nach der Gehaltserhöhung: Theoretisch liegt der Nutzen auf der Hand. Aber zu wenige Beschäftigte trauen sich. Ein Grund ist buchstäblich das Selbstbewusstsein. Viele Menschen scheuen davor zurück, dem Arbeitgeber etwas „zuzumuten“ und damit womöglich die Stellung in der Firma zu gefährden. Aber das kann keine Grundlage für ein erwachsenes, selbstbestimmtes Berufsleben sein. Gute Arbeit muss entsprechend entlohnt und Meinungen müssen geäußert werden können – es sei denn, der Chef leidet unter Realitätsverlust, aber das ist ein anderes Thema. Nein ist kein Tabu, sondern ein ganz normaler Ausdruck von Expertise.

  1. Nein sichert Qualität

Wer nein sagt, ist nicht automatisch gegen etwas. Vielmehr tritt derjenige für etwas ein. Zum Beispiel für höhere Produktivität, wenn es um ein Projekt geht, das sich einfach nicht rechnet. Zuverlässigkeit und Nachhaltigkeit können ebenfalls durch Ablehnung gestärkt werden. Das gilt sowohl für die Firma als auch auf persönlicher Ebene. Wer immer nur Ja sagt, wenn es um Überstunden oder ständige Erreichbarkeit geht, tut mit dieser Selbstausbeutung niemandem einen Gefallen. Ein klares Nein zur rechten Zeit ist Ausdruck einer funktionierenden Qualitätskontrolle. 

  1. Ablehnung hinterfragen

Trotzdem ist es nicht alltäglich, Vorgesetzten oder Kunden einen Wunsch abzuschlagen. Ein Nein muss wohlüberlegt sein und darf nicht zum Automatismus geraten. Dazu gehört es, das spontane Bauchgefühl infrage zu stellen. Nicht immer ist es im Job ausschlaggebend, ob man Lust auf etwas hat. Manchmal sind Zumutungen rückblickend eine gute Sache. Manchmal weiß es die Vorgesetzte tatsächlich besser. Wenn Neinsagen zum Reflex gerät, bleiben die Grenzen der Komfortzone zu eng gesteckt. Deshalb sollte man sich bei einer Ablehnung, auch, wenn sie scheinbar auf der Hand liegt, Bedenkzeit ausbitten. Das signalisiert der Gegenseite zudem, dass man die Entscheidung ernst genommen hat.

  1. Das transparente Nein

Das Ja ist für seinen Empfänger selbsterklärend. Beim Nein ist Kontext angesagt. Der fungiert nicht bloß als rhetorischer Airbag. Wer den Entschluss nachvollziehbar und stichhaltig erklärt, kann sogar Pluspunkte sammeln. Dabei ist es hilfreich, wenn man nicht nur ablehnt, sondern Alternativen aufzeigen kann. Eine Beförderung ist zwar gut gemeint, würde Sie aber fachlich aufs Abstellgleis führen? Ein Auftrag ist lukrativ, bindet aber zu viel Ressourcen? Dann ist es an der Zeit für ein „Nein, danke“.

Machen Sie deutlich, wie Sie dem Arbeitgeber am meisten nutzen. Kommen Sie ihm gegebenenfalls einen Schritt entgegen und bieten Sie Unterstützung in anderer Form an. Ein Nein muss nicht in Stein gemeißelt sein. Vielleicht kann man in einem halben Jahr noch einmal darüber sprechen. Diese Hintertür sollte aber nur angeboten werden, wenn sie realistisch ist. Ansonsten wird das Nein zum Pseudo-Vielleicht verwässert, was niemandem weiter hilft. 

  1. Nein stärkt Werte

Wer Nein sagt, bekennt sich zu Grenzen. Das kann beängstigend sein. Auch hier ist ein Perspektivwechsel hilfreich. Wer Linien zieht, braucht eine klare Vorstellung davon, was die Grundsätze der eigenen Arbeit sein sollen. Neinsagen kann banal sein. Erstaunlich oft läuft es jedoch darauf hinaus, was einem persönlich wichtig ist. Das betrifft womöglich ethische und professionelle Leitsätze, die schlicht nicht verhandelbar sind. Die Balance zwischen Job und Privatleben kann ebenfalls zum beruflichen Dogma gehören. Wer sich über einige wenige Grundsätze im Klaren wird, kann leichter und ohne schlechtes Gewissen Nein sagen.

Es war übrigens kein Zufall, dass Jobs 1997 ein öffentliches Plädoyer für das Nein gehalten hatte. Damals war er gerade an die Spitze von Apple zurückgekehrt und musste den Konzern vor der Pleite bewahren. Ursache der Krise waren nach Ansicht des Mitbegründers die zu vielen neuen Geschäftsfelder. Er eliminierte bis zum Jahresende fast 70 Prozent der Produktpalette, konzentrierte sich auf Apples Stärken, nahm das große Ganze in den Blick. 1998 läutete der iMac den bis heute andauernden Siegeszug des Konzerns ein. Jobs gab in der Folge grünes Licht für iPod und iPhone – aber nur, weil er zuvor nein, nein, nein gesagt hatte. Quelle


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