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Die perfekte E-Mail

„Mit jeder Nachricht über 40 Wörtern schwindet die Chance,
dass Deine Mail beantwortet wird“
Sehr oft wird mir die Frage gestellt: “ Soll ich in meine E-Mail schon das Anschreiben integrieren oder lieber nicht?“
Meine Antwort: “ Lieber nicht.
Wenn Du die Wahrscheinlichkeit erhöhen willst, dass der Adressat Deine Mail liest, dann fasse Dich kurz, verständlich und vor allen Dingen nützlich.
Im Klartext < Maximal 3 Sätze >
Mit einem „Call to action Link“ zu Deinem PDF Anhang gibts Du der/m LeserIn weiterhin die Möglichkeit, sich Deine Unterlagen herunter zu laden und Deine aussagekräftigen Bewerbungsunterlagen zu lesen.
Hier stelle ich Dir ein sehr interessantes Interview aus der SZ von Sabine Buchwald mit Guy Katz, Professor an der Münchner FOM-Hochschule „International Management & Leadership“, vor.


Herr Katz, wie schreibt man die perfekte E-Mail?
>“Mit jeder Nachricht über 40 Wörtern schwindet die Chance, dass eine Mail beantwortet wird“, sagt Guy Katz.
Hunderte Milliarden Nachrichten werden täglich geschrieben – „und viele richtig schlecht“. Wirtschaftsprofessor Guy Katz kennt Tipps, wie man es besser macht.
Interview von Sabine Buchwald
Bis zu 120 E-Mails bekommt jeder Arbeitnehmer durchschnittlich pro Tag. Gelesen werden davon nur gut 34 Prozent. Sagt zumindest der Wirtschaftsprofessor Guy Katz. Weil viele Anfragen unbeantwortet bleiben, hat er sich Tipps für einen effizienteren Mail-Austausch überlegt. Er wird sie diesen Donnerstag auf der Schweizer TEDx-Konferenz in einem Video präsentieren. Auf die erste Mail, die man ihm schickt, meldet er sich nach genau elf Minuten telefonisch. Es ist Nachmittag, und Katz holt gerade seine Söhne von der Schule ab. Klar könne man mit ihm über die Konferenz sprechen, sagt er. Aber bitte erst, wenn die Jungs im Bett sind. Also ruft man nach 20.30 Uhr an.
SZ: Herr Katz, was habe ich richtig gemacht, dass Sie so schnell auf meine Mail reagiert haben?
Guy Katz: Sie haben einiges falsch gemacht, aber Ihre Adresse hat mich interessiert.
Die SZ war also mein Türöffner. Aber was war nicht gut an meiner Nachricht?
Sie war viel zu ausführlich. Mit jeder Nachricht über 40 Wörtern schwindet die Chance, dass eine Mail beantwortet wird. Das ist das Tweet-Prinzip. Und Ihr Betreff war nicht klar formuliert. Sie wollten mich sprechen, also sagen Sie das doch gleich.
Man darf also schon in der Betreffzeile unumwunden schreiben, was man möchte?

Mit einem Wunsch oder einer Aufforderung treten Sie mit jemandem in Beziehung. Der Leser klickt dann nicht so einfach weg. Mit mir dürfen Sie sowieso direkt sein. Ich bin in Deutschland und in Israel aufgewachsen. Wenn Sie denken, die Deutschen seien direkt, dann kann ich Ihnen sagen: Die israelische Kultur ist noch direkter.

Man sagt in Deutschland oft, was man denkt. Im Schriftverkehr aber achtet man doch auf Formalitäten wie etwa die Anrede – „Sehr geehrter Herr …“.

Das macht zusammen mit dem Namen schon mal vier Wörter. Wegen solcher Förmlichkeiten dauert es auch so lange, bis man eine Antwortmail geschrieben hat und schiebt das dann vielleicht auf. In den USA lesen Sie an dieser Stelle meist nur den Vornamen. Die Amerikaner verschwenden keine Zeit und kein Wort von den 40, die sie haben.

Im Deutschen verwendet man gerne Füllwörter wie „eben“ oder „halt“, wenn man nicht so harsch klingen möchte. Sollte man darauf verzichten?

Eine lange E-Mail wirkt langweilig und emotionslos. Sie ist kein Brief, den man in die Hand nehmen kann, der vielleicht auf schönem Papier geschrieben ist. Auch nichts Gesprochenes, das durch die Stimme oder die Körpersprache zusätzlich Bedeutung erhält. Deshalb braucht es eine digitale Körpersprache. Die wirkt wie Gewürze im Essen. Das können Linien in dezenter Farbe sein, wichtig ist vor allem die Interpunktion. Setzen Sie Ausrufezeichen, gern auch mal ein Emoji!

Warum lernt man nicht schon als Kind E-Mail-Regeln in der Schule?

Das frage ich mich auch, obwohl wir so viele E-Mails schreiben. Kennen Sie Dale Carnegie? Von ihm habe ich den Gedanken geklaut, nicht nur bei der Anrede den Namen zu nennen, sondern auch mal innerhalb einer Mail. Ich habe lange über die Faktoren für gute Mails nachgedacht. Ein Grund, mich schließlich für den TED-Vortrag in Zürich zu bewerben.

Mit einer Mail?

Und einem Video. Darin erzähle ich, wie sehr ich mich über die Mail eines Chefs geärgert habe, der sich am letzten Arbeitstag nicht persönlich von mir verabschiedet hat. Ich habe einen Monat für dieses Bewerbungsvideo geübt.

Obwohl Sie es gewohnt sind, vor Studenten zu sprechen?

Ich habe auch schon unzählige Fortbildungen gehalten. Aber ein TED-Talk ist etwas ganz anderes. Da muss jeder Satz sitzen. Ich habe mir auch genau überlegt, welches Thema wichtig ist: „worth spreading“, wie es bei TED heißt. Eine Idee, die es wert ist, verbreitet zu werden. 300 Milliarden E-Mails werden täglich geschrieben und viele richtig schlecht. Das ist durchaus relevant.

Wie lange haben Sie an dem Vortrag gefeilt?

Seit März habe ich daran gearbeitet, und erst im August habe ich erfahren, dass es gut genug ist, damit ich genommen werde. Ich wollte den Vortrag allgemeingültig halten, kulturunabhängig. Jedes Wort ist genau überlegt und auswendig gelernt. Man darf nicht so einfach auf die Bühne. Ich habe einen ehrenamtlichen Coach gestellt bekommen, der mit mir per Video trainiert hat. Bis zur Generalprobe hatten wir uns nie getroffen. Es war wie ein Schauspiel für mich.

Eine letzte Frage noch: Wie schnell soll man Mails beantworten?

Je schneller, desto besser. Auch wenn man vorerst keine Antwort etwa auf eine Frage parat hat, sollte man ein kurzes Zeichen geben, dass man sich später noch mal melden wird. Ich bekomme meine Mails per Push-Nachricht aufs Handy und rufe dann oft gleich an, weil’s schneller und emotionaler geht. Quelle


Endlich – JobFindung mit dem Berufshoroskop

Warum lesen wir so gern Horoskope?

Bis zu 25 Prozent der Deutschen sind der Meinung, dass ihr Sternzeichen Einfluss auf ihr Leben und ihren Charakter hat. Aber auch die anderen 75 Prozent lesen zumindest gelegentlich einmal ein Horoskop. Und die Horoskopschreiber wissen, wie sie uns bekommen. Mit dem Barnum-Effekt.

Immer, wenn der Jahreswechsel ansteht, haben Horoskope Hochkonjunktur – und das egal, ob wir daran glauben oder nicht.
Was steckt dahinter?
Es ist ein klassisches Phänome der Psychologie, genannt der Barnum-Effekt.

Es ist für jeden was dabei

Der Barnum-Effekt besagt, dass Menschen die Neigung haben, sehr vage oder allgemeingültige Formulierungen zu interpretieren. Und zwar so, dass sie für den Einzelnen eine persönliche Bedeutung bekommen und auf den individuellen Fall und die jeweilige Persönlichkeit zutreffen. Das funktioniere vor allem dann, wenn der Text sehr positiv und schmeichelnd formuliert ist.

Horoskope sind – wenn man es mal böse ausdrücken will – eine Art kollektive, gesellschaftliche Selbsttäuschung, indem man sie persönlich für sich validiert.

Der Effekt ist nach Phineas Taylor Barnum benannt, einem Zirkusbesitzer und Trickbetrüger aus den USA des 19. Jahrhunderts. In seinem Wanderzirkus hat er alle mögliche Kuriositäten angeboten, um jeden Menschen zufriedenzustellen – „a little something for everybody“. Der Barnum-Effekt ist schon lange bekannt. Bereits in den 1940er-Jahren ließ der Psychologe Bertram Forer seine Studenten einen ausführlichen Persönlichkeitstest ausfüllen. Anschließend legte er ihnen die Auswertung vor:

Und tatsächlich bewerteten die Studenten das Ausmaß der Akkuratheit, wie sehr das auf sie zutreffe, mit 4,2 von 5 möglichen Punkten. Der Clou daran war aber, dass er allen Studenten den gleichen standardisierten Text vorgelegt hat – der auch noch aus Zeitschriftenhoroskopen zusammengebastelt war.


“ Manchmal lese ich morgens das Horoskop meiner Freundin,
damit ich sehe, wie mein Tag so wird.“


Finde jetzt Deinen Job mit dem Berufshoroskop.

Hat es bei Dir mit dem Traumjob geklappt oder fragst Du Dich immer noch, welcher Beruf mit Deiner Berufung zum bezahlten Hobby werden könnte?

Widder (21. März bis 20. April) – Möchtegern-Schumacher

Wenn keine Festanstellung für Formel-1-Rennfahrer frei ist, dann vielleicht als Testpilot für Turbo-Rasenmäher. Sobald der Motor aufheulend vibriert, der Adrenalinstoß in Blitzesschnelle von den Fußnägeln zu den Haarspitzen hochschießt, brettert der Widder übermütig mit einem gellenden Kampfschrei los und bremst sich nicht mal, wenn der Auspuff brennt. mehr…

Stier (21. April bis 20. Mai) – Feld-Wald-Wiesenjob

Den stierischen Arbeitsplatz sollte der Naturliebhaber irgendwo zwischen Kuhstall und Feldscheune finden, als Gutsverwalter oder im eigenen Gartenbaubetrieb. Er braucht fruchtbare Erde, reiche Ernte und sich selbst aussäende Geldsamen, damit sich das Vermögen unter seinem grünen Daumen mehrt. mehr…

Zwillinge (21. Mai bis 21. Juni) – Berufsschwätzer

Als Simultan-Dolmetscher könnten sie zwischen zwei Sprachebenen vermitteln und so ganz nebenbei ihr neugieriges Interesse an den Gesprächen anderer befriedigen, aber auch als Vertreter dem Mondsüchtigen die Mitternachtssonne oder der netten Hausfrau Goldschürf-Rechte in Nevada aufschwatzen. mehr…

Krebs (22. Juni bis 22. Juli) – Nesttrieb

Die Fürsorglichkeit quillt aus allen Knopflöchern und wer dem Krebs über den Weg läuft, der wird berufsbedingt gefüttert oder in warme Decken gehüllt. Vom Koch in der Mensa, der Betreuerin im Müttergenesungsheim oder dem ehrenamtlichen Retter in der Aufzuchtstation für Seerobben. mehr…

Löwe (23. Juli bis 23. August) – Die goldene Mitte

Das Gespräch mit den Mitarbeitern ist eine Audienz, der morgendliche Arbeitsbeginn die Thronbesteigung und Kritik am Chef eine Majestätsbeleidigung. Die ungekrönten Könige sind erfolgreiche Unternehmer, Schauspieler in Hauptrollen, Regisseure oder was immer an Führungspositionen für Organisationstalente zu besetzen ist. mehr…

Jungfrau (24. August bis 23. September) – Detailverliebt

Die Lupe ins Auge geklemmt, die winzigen Schrauben mit der Pinzette gedreht und das kleinste Federchen wieder sorgsam eingehängt – was nicht richtig tickt, wird gerichtet. Jungfrauen lieben Kleinstarbeiten, als Feinmechaniker, Uhrmacher oder als Pfennigfuchser in der Buchhaltung. mehr…

Waage (24. September bis 23. Oktober) – Um den heißen Brei

Schmeichlerisch immer das Verbindende betonen und jeden Konflikt schönreden, das sind die Anforderungen an Ehevermittler, Diplomaten, Schiedsrichter und Mediatoren. Wenn es aber sein muss, zeigt die Waage mit Taktgefühl und ausgesuchter Höflichkeit durch die Blume ihre Faust im Samthandschuh. mehr…

Skorpion (24. Oktober bis 22. November) – Todsicherer Job

Gestorben wird immer, da geht die Arbeit nicht aus und bei Bedarf kann man ja nachhelfen. Bestattungsinstitute brauchen belastbare Mitarbeiter, die sich vor gar nichts grausen, und wenn der Skorpion noch intensiveren Tiefgang sucht, dann taucht er gern nebenbeschäftigt als Störungssucher durch die Abwasserkanäle. mehr…

Schütze (23. November bis 21. Dezember) – Auswärtsspiel

Andersartige Kulturen kennenlernen, sich den fremden Wind um die Nase wehen lassen und dafür auch noch Lohn kassieren, da hat der Schütze den höheren Sinn des Berufslebens wahrlich gefunden. Als Reiseleiter kann er über den Horizont hinausfliegen, Urlauber begeistern und feurige Predigten über die Globalisierung halten. mehr…

Steinbock (22. Dezember bis 20. Januar) – Jahrhundertwerk

Harte Fakten für die Ewigkeit schaffen will der Steinbock und sucht sich eine Position, die auf Fels gebaut ist. Er setzt sich als Bürgermeister mit dem Bau der Gemeindehalle ein Denkmal oder wird Steinmetz und Bildhauer – Spezialgebiet: generationsübergreifende Grabsteine mit 90-Jahres-Garantie. mehr…

Wassermann (21. Januar bis 19. Februar) – Sozial-Utopie

Der geniale Erfinder wird von einem Geistesblitz nach dem anderen im Zickzack durch die berufliche Laufbahn katapultiert. Als Zukunftsforscher will er die technische Welt verbessern, als Gewitterjäger Elektrizität aus Donnerwetter gewinnen, und der absolute Clou ist demnächst ein Mittel gegen Dummheit und Ignoranz. mehr…

Fische (20. Februar bis 20. März) – Künstlerpech

Modedesign, Musik oder Aquarellmalerei ist die Berufung dieser begnadeten Künstlernaturen. Sie sollten ihre zarten Seelchen und Hände nicht mit Alltagsgrau beschmutzen müssen. Doch leider fallen gerade in diesen Branchen die Goldtaler nicht wie im Märchen vom Himmel und so verdienen auch Fische oft mit schnöder Arbeit ihr Brot. mehr…


Diese Möglichkeiten hast Du!

Wenn Du wirklich den Job finden willst der Dein Leben bereichert,
dann hast Du zwei reale Möglichkeiten, diesen Job zu finden.

  1. Zu den JobFindungsMarketing Modulen
  2. Zum JobCoaching – kostenlos aber unbezahlbar

Partnerschaft ist keine Reihe von Trade Offs.

Partnerschaft ist eine Reihe sich gegenseitig verstärkender Prozesse.

Partnerschaft ist keine Reihe von Trade Offs.

So funktioniert eine Partnerschaft, Hilfe oder Unterstützung NICHT. Ist aber allgemeines Klischee.

Ich liebe Dich nur, wenn Du mich liebst.
Ich helfe Dir nur, wenn Du mir hilfst.

Ich gebe Dir nur was, wenn Du mir auch was gibst.
Ich helfe Dir nur, wenn Du mir auch hilfst.

Partnerschaft ist keine Reihe von Trade Offs
Liebe ist kein Handel,
Hilfe ist nicht von einer Gegenleistung abhängig und
Partnerschaft ist keine Reihe von Trade Offs.

In der Regel warten Menschen mit dieser Einstellung immer wieder darauf, dass Ihre Liebe erwidert wird, Ihre Hilfe auf Dankbarkeit stößt und dass man sie in ihrer Großmut akzeptiert.

Aber:

  • Partnerschaft ist keine Reihe von Trade Offs.
  • Partnerschaft ist eine Reihe sich gegenseitig verstärkender Prozesse.
  • Partnerschaft ist ein Zustand, keine Haltung.

Ich liebe, ich helfe, ich unterstütze – ohne offene Hand.

Dein Beziehungskonto!

Mit dem Paradigma der Partnerschaft baust Du ein Beziehungskonto auf.

Du kennst bestimmt ein Bankkonto.

Auf ein Bankkonto zahlst Du ein und baust ein Guthaben auf, von dem Du abheben kannst.

Ähnlich ist es mit einer Partnerschaft.

  • Du “eröffnest“ ein Beziehungskonto zu Deinem Partner und “zahlst” auf das Konto Deines Partners ein.
  • Was Du “einzahlst” sind Prinzipien wie z.B. Höflichkeit, Ehrlichkeit, Treue und Zuverlässigkeit.
  • Mit diesen Prinzipien schaffst Du bei Deinem Partner Sicherheit und Vertrauen in die Beziehung und zu Dir. Was kannst Du “abheben?” Loyalität auf Lebenszeit (wenn Du auf die Liquidität des Beziehungskontos achtest)

Ganz einfach.
Du kannst aus Deinem Kulturbeutel nur etwas entnehmen, wenn Du vorher etwas reingetan hast.
Anders ausgedrückt: Wenn Du liebst, hilfst oder unterstützt, dann solltest Du das ohne irgendeine Erwartung tun, also ohne offene Hand. Die Liebe, Hilfe oder Unterstützung gewährst Du Deinem Partner.

Ein Partner ist eigentlich ein Teilhaber

Dein Partner

In dem Wort Partner steckt das Wort Part, englisch = Teil.
Ins Deutsche übertragen können wir auch den Begriff Partner als Teilhaber benutzen.
In beiden Begriffen steckt die wichtige Erkenntnis; wenn Du einen Partner hast, dann ist dieser Partner ein wichtiger Teil in Deinem Leben.
Dein Partner ist Dein Lebenspartner, Dein Kind, Dein Arbeitskollege, Dein Mitarbeiter, Dein Kunde oder Dein Geschäftspartner.
Behandele Deine Partner immer mit Respekt und Anerkennung. Kommt es zu einer Schieflage in Deiner Partnerschaft, dann schiebe nicht die Schuld auf Deinen Partner, sondern suche nach Wegen, was Du an Deiner Partnerschaft verbessern kannst.
Knacke nicht die Schuldfrage, knacke das Problem.

Zu guter Letzt

Auf einer Pinwand in einem Lehrerzimmer fand man dieses Gedicht. Der Verfasser ist anonym.

Das Gedicht sagt viel darüber aus, wie ein Partner von dem emotionalen Klima geformt wird, in dem er aufwächst. Das Gedicht heißt: Kinder lernen, was sie erleben. Die Behauptung ist nicht neu, läßt sich aber mit dem Begriff  “Partner”  ebenfalls und, wie ich meine, komplexer anwenden.

In diesem Gedicht, in dem ich das Wort Kind, durch das Wort Partner ersetzt habe, wird der schon besprochene Zusammenhang deutlich, daß DU ein emotionales Klima schaffen mußt, um Deine Partner ( Lebenspartner, Kind, Arbeitskollege, Mitarbeiter, Kunde oder Geschäftspartner etc.) zu motivieren.

Ich wünsche Dir viel Spaß beim Lesen.

  • Wenn ein Partner kritisiert wird, lernt er zu verurteilen.
  • Wenn ein Partner abgelehnt wird, lernt er zu kämpfen.
  • Wenn ein Partner lächerlich gemacht wird, lernt er, schüchtern zu sein.
  • Wenn ein Partner beschämt wird, lernt er, sich schuldig zu fühlen.
  • Wenn ein Partner Toleranz erlebt, lernt er, geduldig zu sein.
  • Wenn ein Partner ermuntert wird, lernt er, Selbstvertrauen zu haben.
  • Wenn ein Partner gelobt wird, lernt er, andere zu schätzen.
  • Wenn ein Partner fair behandelt wird, lernt er Gerechtigkeit.
  • Wenn ein Partner Sicherheit erlebt, lernt er zu Vertrauen.
  • Wenn ein Partner akzeptiert wird, lernt er, sich selbst zu mögen.
  • lernt er, in der Welt Liebe zu finden.

Eigenlob stimmt

Eigenlob stinkt,
Freundeslob hinkt
Fremdes Lob klingt

So oder so ähnlich bist Du in der Regel sozialisiert. Das hat Dir Deine Erziehung durch Familie, Schule, Gesellschaft und Freundeskreis beigebracht.

Vergiss es oder denke wenigstens über folgendes nach.

Stelle Deine Qualifikationen, Talente und Fähigkeiten nicht unter den Scheffel. Soll heißen, willst Du mögliche Arbeitgeber von Deinen Fähigkeiten überzeugen, dann musst Du schon explizit darauf aufmerksam machen.

Du musst Deine Qualifikationen angeben, noch besser,
Du musst mit Deinen Qualifikationen angeben.

Das Eigenlob hat in diesem Fall nichts mit Überheblichkeit oder Arroganz zu tun.

Also und deswegen, vergiss Deine Schwächen.
Der Spruch, denke über Deine Schwächen nach, führt zu einer Verharmlosung Deiner Fähigkeiten, Talente und Qualifikationen.

Solange Du an Deinen Schwächen arbeitest bleibst Du uninteressantes Mittelmaß.

Fang an, Deine Stärken zu erkennen und Du wirst zu Höchstleistungen fähig sein.

Die Aufforderung an Deinen Schwächen zu arbeiten ist so sinnleer wie sinnlos.

Beispiel.

Du willst studieren. Da Du nicht genau weißt, was Deine Stärken sind, beginnst du mit einem Studium einer Dir bekannten Schwäche – Musik.

Du studierst also erstmal Musik. Warum?

Zu Hause hat Vater, der ein ausgezeichneter Hobbymusiker ist, Dir immer wieder vermittelt, Du seiest zu untalentiert, an dieser Schwäche solltest Du mal arbeiten.

Fakt ist. Musik ist nicht  Deine Lieblingsbeschäftigung oder auf den Punkt: Musik interessiert Dich nur konsumtiv, also per Radio oder in der Disco.

Diese Schwäche willst Du jetzt beseitigen und beginnst das Studium.

Meinst Du, dass Du in diesem Musikstudium Höchstleistungen bringen wirst? Nein!

Warum auch. Es fixt Dich nicht an und nur weil Vater das gesagt hat, kommt bei Dir keine Begeisterung auf.

Das gleiche Beispiel kann man auch auf den Beruf übertragen.

Opa war „beide“ Post, Vater war „beide“ Post und der Sohn muss auch „beide“ Post sein.

So war das früher und leider ist das sehr oft auch heute noch so.

Also, mach das, was Dir Spaß macht, wofür Du brennst, was das Feuer in Dir entfacht und wobei Du Höchstleistungen abrufen kannst.

In jedem Menschen steckt eine einzigartige Vision: Diese Vision ist so unverwechselbar wie Dein individueller Fingerabdruck. Oder wie die Amerikaner sagen:

“What makes me tick?”
Was treibt mich, was bewegt mich?

Visionen sind Bilder, die Du Dir von der Zukunft machst und die Dich leiten. Sie geben Selbstvertrauen und setzen Kräfte frei.

Deine persönliche Vision ist der Kern für Deine Lebensvision – und somit wichtigster Bestandteil Deiner Handlungsweise. Die Lebensvision vermittelt Dir Orientierung und Sinn.

Bitte überlege Dir, was Dich in Deinen Lebensabschnitten (Kindergarten – Schule – Bundeswehr – Lehre – Studium – Beziehung) fasziniert hat und wie Du mit dieser Faszination umgegangen bist.
Gehe einmal zu den wichtigsten Stationen Deines Lebens zurück.
Überlege, warum Du welche Entscheidungen getroffen hast, wie Du mit Problemen und Mitmenschen umgegangen bist, wo Du Erfolge hattest bzw. Erfolgserlebnisse.

Entdecke Deinen “roten Faden!”

Überprüfe anhand Deiner Problemlösungen in einzelnen Lebensabschnitten, ob die heutigen Eigenschaften bestimmend für Deinen damaligen sowie jetzigen Erfolg sind und waren.
Mach Dir deutlich, was Deine Energiequellen waren, die Dich zum Beseitigen von Hindernissen befähigt haben.
Erkennen Deine Stärken aus Deiner bisherigen Vita und fördere diese Stärken. Das ist lohnender als an den Schwächen zu arbeiten. Der Ausbau der persönlichen Stärken macht Spaß.
Hier sind auch die Quellen für Spitzenleistungen verborgen!
Hier sitzt auch die Quelle Deiner Vision!


Weiter Themen: Vergiß Deine Schwächen!


Schütze Dein Unternehmen vor einer Vakandemie.

Wie jeder Körper besteht auch Dein Unternehmen aus vielen Organen oder Zellen, die als Posten bezeichnet werden.
Jede Arbeitsstelle besteht aus einer Liste von Aufgaben, die von einem Arbeitnehmer bearbeitet werden sollten. Und so wie es in der Welt der Naturwissenschaft Viren oder Krankheiten gibt, die die Organe befallen, so gibt es auch Viren auf der mikroökonomischen Ebene Deines Unternehmens.
Hier geht es um Vakanzen oder:

Wie verbreiten sich Vakanzen innerhalb Deines Unternehmens und wie können sie zum Scheitern beitragen?

(1) Wenn ein Mitarbeiter dauerhaft oder über einen längeren Zeitraum abwesend ist, gibt die Stelle somit unvollständige Aufgaben frei, die von einem oder mehreren Mitarbeitern gemeinsam erledigt werden müssen.

(2) Der/die Arbeitnehmer, der/die sich zusätzlichen Aufgaben unterzogen hat/haben, muss zusätzliche körperliche und/oder intellektuelle Anstrengungen erbringen.
Eine zusätzliche Aufgabe erfordert mehr Zeit und mehr Energie, so dass er oder sie mit einer anormalen, ungewöhnlichen Arbeitssituation konfrontiert wird. Diese Arbeitssituation kann nach und nach zu einem Zustand des Unbehagens in Bezug auf die Arbeit führen und letztendlich auf die Leistung und die Produktivität Auswirkungen haben.

(3) Wenn Dein Unternehmen nicht in der Lage ist, das Gleichgewicht zwischen Kapazität und Leistung zu regulieren, wird der überlastete Arbeitnehmer innerlich kündigen und seine WorkBalance außerhalb des Unternehmens suchen.

Der Arbeitnehmer kündigt. Das wiedrum hat die Entstehung einer neuen Vakanz zur Folge.

Die neue Position wird wiederum versuchen, sich von den kumulativen und neuen unerledigten Aufgaben zu befreien. Es kommt zu einer innerbetrieblichen „Vakandemie“ oder einfach ausgedrückt, der Schneeballeffekt nimmt seinen Lauf. Je mehr die unerledigten Aufgaben zunehmen, je mehr die Leistungskapazität der verbleibenden Arbeiter erschöpft ist, desto schwieriger gestaltet sich der erprobte Arbeitsablauf. Das kann bis zum völligen Zusammenbruch des Ablaufszenarios führen.

Soweit sollte es nicht kommen

Für jede Krankheit gibt es Medikamente oder im schlimmsten Fall Schmerzmittel.
Welche hast Du bereits eingesetzt und welche kennst Du, um dies Virus zu bekämpfen, das jederzeit und auch in Deinem Unternehmen angreifen kann?

Dieser Gastbeitrag ist von  Hazem Abdessalem.


Du hast Fragen?
Ich bin nicht weiter von Dir entfernt als Dein Telefon.
RufMichAn – 04203 748449 oder
nimm Kontakt zu mir oder mit
Hazem Abdessalem auf.

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