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Bei digitalen Beziehungen ist der erste Eindruck noch wichtiger.

Seit 1992 coache ich meine Kunden für das Vorstellungsgespräch im Rahmen des JobFindungsMarketing. Dabei fielen mir frühzeitig, zum Ende der 1990er Jahre, gewisse Gemeinsamkeiten zwischen dem ersten Date einer Partnersuche und dem ersten Termin für ein Vorstellungsgespräch auf.
Auch die JobFindung weist eine Menge Parallelen zur PartnerFindung auf. Bei der Methode sowie im Umgang mit verbalen und nonverbalen Kommunikations-signalen.

Den Teilnehmenden meiner Webinare wird beim Lesen sofort auffallen, dass die Autorin ebenfalls bewusstdarauf hinweist, stereotype Phrasen oder allseits bekannte Textbausteine zu vermeiden.

Im folgenden Beitrag beschäftigt sich Rachel Greenwald mit dem allseits bekannten Phänomen „Der erste Eindruck“ und gibt interessante Einblicke in bekannte und verbindende Elemente der ersten Kontaktaufnahme beim privaten, als auch beim beruflichen Aufeinandertreffen.
Und Sie hat nicht vergessen, dass ein Großteil unserer Kommunikation in der Regel mittlerweile digital stattfindet. Dabei kommt dem ersten Eindruck eine noch größere Bedeutung zu.   Quelle


Auf den ersten Blick

Der erste Eindruck zählt – das gilt für Blind Dates wie für berufliche Treffen. Eine Partnervermittlerin verrät, wie Sie direkt positiv auffallen und warum Sie interessiert, aber auf keinen Fall interessant wirken sollten.

Sie denken, Sie haben einen guten ersten Eindruck hinterlassen – und dann: Nichts! Sie werden nicht zurückgerufen. Als Partnervermittlerin höre ich diese Klagen jeden Tag. Was läuft schief? Um das herauszufinden, habe ich ein Forschungsprojekt aufgesetzt. Zehn Jahre lang habe ich meine Single-Kunden, ihre ehemaligen Dates und zufällig ausgewählte Singles in Buchläden, am Flughafen oder bei Speeddating-Veranstaltungen befragt.

Mehr als 1000 Menschen haben mir ihre Geschichte erzählt: warum sie sich auf Anhieb mit jemandem gut verstanden hatten, aber dann nach dem ersten Treffen das Interesse verloren. Sie erzählten, wie online schnell der Funke übersprang, aber auch sofort wieder erlosch. Und sie berichteten über erste Eindrücke, die verheerend waren.


Nett, aber langweilig

Meine Ergebnisse gefallen mir nicht, weil sie unfair erscheinen. Aber die Wahrheit ist: Menschen warten mit ihrem Urteil nicht, bis sie jemanden besser kennen. Schuld daran ist eine Dynamik, die sich Primäreffekt („primacy effect“) nennt. In der Psychologie wird dieser Effekt als kognitiver Bias beschrieben, der dafür sorgt, dass die ersten Informationen über eine Person beeinflussen, wie wir spätere Informationen interpretieren. Oder kurz: Der erste Eindruck ist wichtig – sehr wichtig.

Sie wären überrascht, wie häufig beiläufige Kommentare oder Verhaltensweisen ihn verderben. Aus meiner Beobachtung als Partnervermittlerin waren es meist zwei Gründe, warum Menschen ein erstes, aber kein zweites Date wollten:

  • Jemand war nett, aber langweilig.

  • Jemand stellte Fragen wie bei einem Verhör, die zwar Informationen ans Licht brachten, aber keine emotionale Verbindung herstellten.

Was haben romantische Beziehungen nun mit beruflichen Verbindungen zu tun? Tatsächlich sehr viel. Denn nicht nur Singles neigen zu schnellen (und meist fehlerhaften) Vorverurteilungen. Gleiches passiert auch im beruflichen Kontext, nur ist hier der Einsatz höher. Der erste Eindruck hat direkten Einfluss darauf, ob Sie einen Job bekommen, die Führungskräfte in Ihrem Unternehmen beeindrucken, aufsteigen und sogar, ob sie mit potenziellen Kunden und Investoren eine Beziehung aufbauen. Wenn viele Beziehungen digital stattfinden wie während der Corona-Pandemie, ist der erste Eindruck sogar noch entscheidender.

Als Führungskräftecoach und Workshopleiterin bei Unternehmen wie Google, Morgan Stanley und anderen habe ich Tausenden Führungskräften dabei geholfen, ihren EQ zu verbessern, ihre emotionale Intelligenz. Dabei geht es um Fähigkeiten wie Zuhören, Neugier, Selbstwahrnehmung und Empathie, die entscheidend dafür sind, einen guten ersten Eindruck zu machen. Mit diesen fünf Tipps verbessern Sie den ersten Eindruck – und zwar digital und persönlich.

Vor dem ersten Eindruck punkten

Wie häufig suchen Sie online nach einem Namen, bevor sie jemanden treffen, beispielsweise bei Google, Facebook, Linkedin oder Instagram? Immer! Und auch über Sie wird zuerst online recherchiert. Der „erste“ Eindruck entsteht nicht, wenn Sie sich zum ersten Mal treffen. Er entsteht, wenn jemand Ihre Profile bei Onlineplattformen aufruft und sich ein erstes Urteil bildet. Ich habe es in Tausenden Fällen gesehen, dass Singles eine Verabredung abgelehnt haben, weil sie aus einem Instagram-Profil falsche Schlüsse gezogen haben. Das gilt ebenso für Ihre Karriere, besonders für Ihr Linkedin-Profil.

Häufig handelt es sich dabei um Bestätigungsfehler („confirmation bias“): Menschen sehen das, was sie erwarten, und ignorieren Informationen, die diesen Erwartungen widersprechen. Wenn Sie auf Ihrem Profilfoto bei Linkedin zum Beispiel selbstbewusst und herzlich aussehen und Ihre Berufserfahrungen prägnant und ohne Tippfehler aufgelistet sind, wird jemand Sie wahrscheinlich für sympathisch und kompetent halten. Wenn Sie sich dann persönlich treffen, wird Ihr Gesprächspartner nach Bestätigung dieses Eindrucks suchen. Ihre Onlineprofile veranlassen jemanden, Sie in positivem oder negativem Licht zu sehen.

Do: Mischen Sie Ihrem Linkedin-Profil etwas Selbstironie bei. Studien zeigen, dass Menschen Sie eher mögen, wenn Sie sie zum Lachen bringen. Zum Beispiel: „Wurde in der Schule mit Stolz zum ‚Macht wahrscheinlich die Slush-Maschine im 7-Eleven kaputt‘ gewählt.“

Don’t: Wählen Sie Ihre Social-Media-Fotos selbst aus. Bitten Sie stattdessen drei Menschen um Rat, die Sie nicht sehr gut kennen. Zeigen Sie ihnen die Fotoauswahl und beschreiben Sie, welchen ersten Eindruck Sie am liebsten hinterlassen wollen. Bitten Sie um ehrliches Feedback und lassen Sie die drei Ratgeber Ihre Fotos auswählen. Vielleicht wirkt das Lächeln, das Sie für freundlich halten, auf Andere arrogant.

„Gut, danke“ führt zu nichts

Jedes Gespräch fängt mit der gleichen Frage an: „Wie geht es Ihnen?“ Wir antworten dann automatisch: „Gut, danke“. Bei ersten Dates überall auf der Welt folgt darauf stumpfe Oberflächlichkeit. Gleiches gilt auch für Meetings im Büro oder Onlinebesprechungen. Gute erste Eindrücke sollten eine authentische, tiefere Verbindung aufbauen. Nehmen Sie „Wie geht es Ihnen“ deshalb nicht zu wörtlich. Fragen Sie sich stattdessen 30 Sekunden vor einem ersten Treffen „Was möchte ich als Erstes über mich preisgeben, was ist mir am Anfang am wichtigsten?“

Do: Antworten Sie auf „Wie geht es Ihnen“ strategisch, etwa: „Mir geht es sehr gut, weil heute endlich meine neuen Wanderstöcke angekommen sind. Ich trainiere, um nächstes Jahr den Kilimandscharo besteigen zu können.“ Dann dreht sich das Geplänkel am Anfang eines Gesprächs um einen Ihrer Werte: die Bewältigung großer Herausforderungen. Der erste Eindruck wird dann wahrscheinlich sein: Er oder sie ist standhaft und energiegeladen.

Don’t: Stellen Sie oberflächliche Fragen. Ein „Gut, danke“ zu vermeiden ist wichtig, aber vielleicht können Sie sogar noch eine bessere Einstiegsfrage finden? Versuchen Sie es mit dieser, in freundlichem Ton: „Statt zu fragen, wie es Ihnen geht, möchte ich Sie fragen, wie es Ihnen wirklich geht?“ Damit machen Sie direkt deutlich, dass Sie eine aufrichtige Antwort wollen und kein Interesse an oberflächlichem Small Talk haben. Sie werden dann eher eine Beziehung aufbauen können.

Seien Sie nicht langweilig

Ihr Ziel für den ersten Eindruck sollte sein, anders und einprägsam zu sein. Beim Dating gibt es das Phänomen der „Swipe-Fatigue“, wenn also Tausende Profile gleich aussehen und deshalb weggewischt werden („Ich mag Filme und Reisen“) und Nachrichten uns einschläfern („Woher kommst du?“ – „Dayton, und du?“ – -„Miami“ – „Cool“).

Das Gleiche gilt für Zoom-Fatigue im Büro: Wir quälen uns den ganzen Tag durch todlangweilige Interaktionen. Wenn Sie digital herausstechen wollen, seien Sie kreativ. Hinterlassen Sie einen einmaligen Eindruck, der sie aus der Bildschirmträgheit holt.

Do: Suchen Sie sich einen überraschenden oder umsichtigen Einstieg ins digitale Gespräch. Bei einem Vorstellungsgespräch könnten Sie fragen: „Welche Geschichte steckt hinter dem Gegenstand auf Ihrem Schreibtisch?“ oder „Wenn Sie heute nicht mit mir sprechen müssten, was würden Sie stattdessen lieber tun?“. Wenn Sie einem neuen Teammitglied einen Onlinetermin schicken, schreiben Sie eine humorvolle Notiz dazu („Bringen Sie ihre besten Witze mit, es gibt Preise!“). Wenn Sie einen potenziellen Investor treffen, spielen Sie einen energiegeladenen Song am Anfang ab (Ich denke an „Eye of the Tiger“).

Don’t: Seien Sie langweilig.


Seien Sie sympathisch

In den Gesprächen mit Singles kam heraus, dass die Sympathiewerte besonders hoch waren, wenn jemand wirklich Interesse zeigte. Deshalb ist mein oberster Tipp: Seien Sie interessiert statt interessant. Viele Menschen gehen fälschlicherweise davon aus, dass sie jemanden so früh wie möglich beeindrucken müssen, indem sie sich interessant machen und ihre Wichtigkeit betonen. Die Forschung aber ergab, dass eine emotionale Verbindung eher entsteht, wenn man Neugier zeigt und kluge Frage stellt – ohne den anderen zu löchern. Der Gesprächspartner fängt dann an Sie zu mögen. Und das ist wichtig, denn: Der erste Eindruck ist nicht von Fakten beeinflusst (was Sie sagen), sondern von Emotionen (wie das Gegenüber sich fühlt).

Do: Zeigen Sie Neugier, indem Sie -offene Fragen stellen („Das klingt faszinierend, erzählen Sie mir mehr“).

Don’t: Verhöre („Wie lautet Ihre Jobbezeichnung?“) oder Prahlerei („Meine Zeit in Harvard war sehr stressig, aber rückblickend bin ich sehr dankbar dafür“).


Seien Sie aufmerksam

Die Forschung zum Thema Dating unterstreicht, wie elementar Körpersprache ist, das gilt für private Verabredungen und für berufliche. Die meisten Menschen kennen die wichtigsten nonverbalen Signale, die zu einem positiven ersten Eindruck führen (zum Beispiel lächeln, die Arme nicht verschränken et cetera). Es gibt zwei Strategien, die vor allem in virtueller Umgebung hilfreich sind.

Do: Stellen Sie die Ellenbogen auf dem Schreibtisch ab und lehnen Sie sich nach vorn Richtung Bildschirm, Ihr Kinn legen Sie auf den Handballen ab. Das signalisiert: „Ich höre interessiert zu“ und gibt dem Gesprächspartner ein gutes Gefühl.

Don’t: Schauen Sie auf den Bildschirm, wenn Sie reden. Für Blickkontakt müssen sie in die Kamera blicken. Das fühlt sich ungewohnt an. Versuchen Sie diesen Trick: Kleben Sie ein Foto direkt über die Kamera, am besten von einer Person, die Sie glücklich macht. Wenn Sie jetzt dieses Foto ansehen, wirkt das, als schauten Sie Ihren digitalen Gesprächspartnern direkt in die Augen. Sie senden positive Schwingungen aus, weil Sie ein Foto ansehen, das positive Gefühle bei Ihnen auslöst.

Blind Dates und Büro haben mehr gemeinsam, als Sie denken. Ein guter erster Eindruck ist kein zufälliges Schicksal, Sie können gezielt daran arbeiten.


Weiterführende Links

Das Webinar: Fachgespräch vs Vorstellungsgespräch / Verbessere Deine Chancen bei der Vorstellung Deiner Qualifikationen.

Wertschätzende Kommunikation beim Vorstellungsgespräch. 10 Fehler, die Du beim Vorstellungsgespräch vermeiden solltest.

So gewinnst Du beim Vorstellungsgespräch Nie wieder ein Vorstellungsgespräch und trotzdem den Job fürs Leben.

5 entscheidende Tipps für Dein Vorstellungsgespräch. Du bist der Schmied Deiner Karriere und der Regisseur des Vorstellungsgesprächs.




 

 

Zoom Exhaustion & Fatigue – Zoom Erschöpfung & Müdigkeit


Zurzeit arbeite ich hauptsächlich über Video oder Telefon mit meinen Kunden oder Teilnehmenden bei Webinaren oder beim Coaching.
Nach einem 8stündigen Tag mit VideoWebinaren und anschliessenden
Beratungen über Skype habe ich in der Regel trockene Augen und bin irgendwie erschöpft .
Eine weitere Beobachtung bei mir, die ich aber seit Jahrzehnten praktiziere ist, dass ich beim Telefonieren durch mein Büro laufe bzw. mich bewege. Mal stelle ich mich ans Fenster und schaue raus, mal laufe ich um den Tisch oder die Sitzgruppe. Ich hatte einfach das Gefühl, dass ich kompetenter antworten konnte, wenn ich in Bewegung bin.
Bei Seminaren ist mein Bewegungsdrang ebenfalls sehr groß, bei Webinaren beschränkt sich meine Grobmotorik auf ein Minimum.
Dies Phänomen erklärt der Kommunikationswissenschaftler wird im Punkt 3 sinnvoll erklärt.
„Zoom Fatigue“ oder genauer „Zoom Exhaustion & Fatigue“, nennt Jeremy Bailenson den Überdruss an Videokonferenzen. Er ist Kommunikations-wissenschaftler an der Stanford University und Gründer des Stanford Virtual Human Interaction Lab (VHIL). Er hat vier Gründe für das Problem ausgemacht und beschreibt sie in einem wissenschaftlichen Aufsatz.
Mit diesem Artikel gebe ich Dir die Möglichkeit, diese Ermüdungs- und Erschöpfungssymptome kennen zu lernen und mögliche Lösung zu deren Beseitung zu praktizieren.
Mir hat der Artikel sehr geholfen, ich hoffe, bei Dir zündet er ebenfalls.    
Quelle



Warum Videokonferenzen uns so anstrengen


Ein Kommunikationswissenschaftler aus den USA hat vier Gründe gefunden, weshalb Videokonferenzen mental anstrengender sind als reale Gespräche. Und er gibt Tipps zu Linderung.

Für viele von uns gehört das inzwischen zum Alltag: Statt sich zu Besprechungen in einem Raum zu treffen, setzen wir uns vor den Bildschirmen zu einer Videokonferenz zusammen. Und oft machen wir abends mit Verwandten und Freunden weiter, die wir aktuell nicht besuchen können. Solche Videokonferenzen haben zweifellos Vorteile. Aber es gibt auch eine Kehrseite.

„Zoom Fatigue“ oder genauer „Zoom Exhaustion & Fatigue“, nennt Jeremy Bailenson den Überdruss an Videokonferenzen. Er ist Kommunikationswissenschaftler an der Stanford University und Gründer des Stanford Virtual Human Interaction Lab (VHIL). Er hat vier Gründe für das Problem ausgemacht und beschreibt sie in einem wissenschaftlichen Aufsatz in der Fachzeitschrift Technology, Mind and Behavior.

 

Grund 1: Intensiver Augenkontakt

Für eine Videokonferenz richten wir die Kamera normalerweise so ein, dass das Gesicht formatfüllend zu sehen ist. Es soll ja nicht einfach nur ein kleiner Punkt irgendwo in der Bildmitte sein. Für die anderen bedeutet das aber, dass sie einen ganzen Bildschirm voller großer Gesichter haben, die ihnen entgegenstarren.

Eine Situation, die manche aus Vortragssituationen kennen: „Soziale Angst vor dem Sprechen vor Publikum ist eine der größten Phobien, die es bei uns gibt“, sagt Bailenson. „Wenn man da oben steht und jeder einen anstarrt, ist das eine stressige Erfahrung.“

Hinzu kommt, dass intensiver Augenkontakt unser Gehirn in große Aktivität versetzt: Wenn sich ein Gesicht in der realen Welt so sehr unserem eigenen nähert, hält das Gehirn das für eine intensive soziale Situation: entweder für einen Konflikt oder für eine sich anbahnende Zweierbeziehung.

„Wenn man sehr viele Stunden Zoom nutzt, befindet man sich in einem hypererregten Zustand“, folgert Bailenson. Er empfiehlt, die Videokonferenz nicht dauernd als Vollbildoption darzustellen, sondern das Fenster und so auch die Gesichtsgröße zu verkleinern. Außerdem könne Abstand zum Monitor helfen.


Grund 2: Sich selbst sehen

In einer Videokonferenz sieht man nicht nur die anderen, sondern auch sich selbst, was eine ungewöhnliche Situation sei, wie Bailenson sagt: Es sei, als folge einem ständig in der realen Welt jemand mit einem Spiegel, in dem man sich bei allem sehe. „Das wäre einfach verrückt. Niemand würde das jemals in Betracht ziehen.“

Studien kamen laut dem Wissenschaftler zu dem Schluss, dass Menschen kritischer mit sich selbst umgehen, wenn sie ein Spiegelbild von sich sehen. Ein plastischer Chirurg aus Hamburg bestätigt das: Er erzählte in der Wochenzeitung Die Zeit von einer gestiegenen Nachfrage für Gesichtsbehandlungen wegen Videokonferenzen.

Die Lösung dafür ist einfach: erst schauen, ob der eigene Bildausschnitt stimmt, und dann das eigene Bild ausschalten.

Grund 3: Wenig Bewegung

Bei konventionellen Telefongesprächen kann man aufstehen und durch den Raum gehen. Diese Möglichkeit besteht bei einer Videokonferenz nicht. Man ist wegen des Kameraausschnitts auf seinen Platz festgelegt – was Konsequenzen hat: „Immer mehr aktuelle Forschungsergebnisse zeigen, dass Menschen, die sich bewegen, kognitiv leistungsfähiger sind“, sagt Bailenson.

Eine Lösung könnte sein, die Kameraposition zu ändern. Mit einer externen Kamera, die weiter vom Bildschirm entfernt sei, könne es möglich sein, auch mal in einer virtuellen Besprechung aufzustehen oder sich zu bewegen. Außerdem rät Bailenson dazu, in längeren Konferenzen die Kamera auch mal auszuschalten und sich eine Pause zu gönnen.


Grund 4: Kognitive Belastung

Zu einem Gespräch gehört immer auch nonverbale Kommunikation, also Gesten und Gesichtsausdrücke. Jeder nutzt sie und interpretiert die des Gegenübers. Letzteres ist einer Videokonferenz aber schwierig. So werde aus einem persönlichen Gespräch etwas, das unseren Geist anstrenge, erläutert Bailenson. „Man muss sicherstellen, dass sich der Kopf in der Mitte des Videos befindet. Wenn man jemandem zeigen will, dass man ihm zustimmt, muss man übertrieben nicken oder den Daumen nach oben strecken. Das erhöht die kognitive Belastung, weil man zum Kommunizieren mentale Kalorien verbraucht.“

Hinzu komme, dass in einer Videokonferenz häufig jemand eine Geste mache, die gar nicht den anderen Teilnehmern gelte, sondern einer Person aus dem eigenen Haushalt, die gerade in den Raum kommt, ohne dass die anderen diese sehen können. Das komme zur kognitiven Belastung dazu, sagt der Forscher. Als Lösung empfiehlt er auch hier, die Kamera ab und zu einmal auszuschalten.


Du hast Fragen? Mit Worten beginnt fast alles.

Ich bin nicht weiter von Dir entfernt als
Dein Telefon – 04203 748449
oder nimm Kontakt zu mir auf

Nimm dein Telefon und ruf mich an

Jobs die die Welt verändern

Du willst mit Deinem Job auch noch Gutes tun?

In der Regel beginnt die JobSuche noch immer auf Jobbörsen bzw. man sucht nach entsprechenden JobAngeboten. Die Jobsuche beschränkt sich in den meisten Fällen leider noch immer nur auf 1/5 dessen, was Du als JobfinderIn tuen könntest. Dazu hier mehr.

Hier stelle ich Dir für Deine JobSuche ein paar ungewöhnliche aber außergewöhnliche Jobportale vor.

Auf den folgenden JobBörsen findest Du Jobs, mit denen Du mit Deinen Fähigkeiten, Qualifikationen und Talenten, zu einer besseren Welt beiträgst.

Alle Jobbörsen verpflichten sich zu Nachhaltigkeit und Umwelt. Hier werden Dir Jobs von Vereinen, Stiftungen, Social Enterprises, Nichtregierungsorganisationen (NGOs), Non Profits und anderen gemeinnützigen Initiativen angeboten.

  • Talents for good – mach Deine Berufung zum Beruf.
  • nachhaltige Jobs – tue Gutes für Dritte.
  • Kampajobs – die Börse für NGOs.
  • goodjobs – verändere die Welt mit diesen Jobs.
  • tbd – verbessere die Welt mit diesen Jobs.
  • Jobverde – grüne und nachhaltige Jobs.
  • Green-Energy-Jobs.net – eine der größten Fachstellenbörsen in Deutschland.
  • greenjobs – Jobs in der Umweltbranche.
  • Biojob-Börse – Stellenangebote aus der deutschen Biobranche.
  • Ökojobs – Möglichkeiten für Freiwilligendienste, Praktika, Jobs, Workcamps und ehrenamtliche Aktivitäten im Umwelt- und Naturschutz europaweit.

Vertreibe Deine negativen Gedanken – Lobe Dich selbst!

Schaffst Du es, Deine negativen Gedanken zu vertreiben?

Du kennst das – die Arbeit läuft nicht rund, die Angst vor Misserfolgen nagt an Dir und wenn Dir etwas gelingt, kannst Du es nicht mehr richtig würdigen. Negative Gedanken beherrschen Deine Gedankenwelt und Du vergisst in diesen Augenblicken, Dich an Deine positiven Erlebnisse und Erfolge zu erinnern. Negative Gedanken haben sich bei Dir festgefressen und werden unaufhörlich gefüttert.

[bctt tweet=“Es gibt keine Probleme, es gibt nur Lösungen. “ username=““]
Diesen Sinnspruch hast Du bestimmt schon zur Genüge gehört. Und, funktioniert dieser Aphorismus?
In der Regel nicht!
Leider spielt Dein Unterbewusstsein da nicht mit. Es hat eine sehr schlechte Angewohnheit: Es schickt Dir ständig destruktive Gedanken. Diese deine Gedankenwelt signalisiert Dir vor allem, was Du nicht geschafft hast. Die Folge: Negative Gedanken bauen sich auf und sie potenzieren sich.

Da liegt ja die Lösung auf der Hand. Problem erkannt, Gefahr gebannt – oder?
Es gilt, Dein Unterbewusstsein zu beeinflussen und zwar mit positiven Signalen.
Tja, so einfach ist das.
Tja, so einfach könnte es sein, ist es aber nicht.

Deine Gedankenwelt hat sich über Jahre durch kulturelle und gesellschaftliche Einflüsse entwickelt. Vergleiche Dein Unterbewusstsein mit einer Festplatte. Diese Deine Festplatte ist bestückt mit Einflüssen, Erfahrungen, Eindrücken, Werten und Prinzipien aus Deinem direkten Umfeld. Aufgrund dieser Einflüsse hat sich Deine Gedankenwelt entwickelt und danach handelst Du.

Nun wäre es ein leichtes zu sagen. Lenke Deine Gedankenwelt einfach in positive Bahnen. Beginne Dich nicht mehr mit negativen Gedanken zu beschäftigen, sondern erkenne ab sofort die vielen positiven Eigenschaften, die Dich als Mensch auszeichnen, die Dich unersetzbar und einmalig machen. Egal ob im Job oder im privaten Umfeld.

Ich garantiere Dir, es wird nicht funktionieren.
Warum?
Deine Festplatte ist voll. Da passt nichts mehr drauf. Alle Plätze belegt, alles besetzt, total ausverkauft.
Jetzt könntest Du resignieren, in Dein altes Fahrwasser zurückrudern.
Das tust Du aber nicht.
Wenn Deine Festplatte voll ist mit negativen Einstellungen, dann musst Du eben einige Gigabites auf Deiner Festplatte löschen.
So einfach ist das?
Jepp, so einfach.
Aber wie löscht Du einige Gigabites auf Deiner Festplatte?
Ich sage es Dir und jetzt beginnt Dein Weg vom destruktiven zum konstruktiven Denken und Handeln.

  1. Du hast erkannt, dass sich Deine negative Einstellung zu Arbeit und Leben nicht voranbringt
  2. Du hast den Willen, daran etwas zu ändern.
  3. Du beginnst ab sofort Dein Umfeld zu beobachten.
  4. Bei Deinen Beobachtungen erkennst Du Menschen, die konstruktiv mit Problemen umgehen und Du erkennst Menschen, die destruktiv mit Problemen umgehen
  5. Du erkennst, dass Menschen mit positiver Einstellung zu Problemen wesentlich gelassener mit Niederlagen umgehen, als Menschen mit hohem Problembewusstsein.

In dem Augenblick, in dem Du Dich konstruktiv mit Deiner Situation auseinander setzt und Du beobachtest und erkennst, wie unterschiedlich Menschen agieren und funktionieren, beginnt sich, Deine Festplatte von unnötig destruktiven Gedankenkonstrukten zu verabschieden.
Dieser Vorgang dauert in der Regel zwischen 6 und 12 Monaten.
In dem Moment, wo Du erkennst, wie Menschen auf Probleme reagieren und damit umgehen, wirst du über kurz oder lang die Feststellung machen: „Hah, genauso reagiere ich ja auch bzw. habe ich reagiert“
Jetzt kannst Du Dein Verhalten korrigieren und Du hast Speicherplatz auf Deiner Festplatte (Unterbewusstsein) frei geschaufelt und es ist Platz für neues Denken und Handeln.

Indem Du aus der beobachtenden Haltung zur handelnden Haltung übergehst kannst Du beginnen Dich zu Loben.

Folge der Headline Negative Gedanken vertreiben. Lobe Dich selbst!

Du kennst den Sinnspruch: << Tue Gutes und rede darüber >>
Jetzt sollst Du gutes Tun und es immer wieder in Dein Gedächtnis rufen!

  • Sprich mit Dir, notiere Deine jetzigen Erfolge und natürlich Deine Erfolge aus der Vergangenheit.
  • Was ist Dir heute, gestern, diese oder letzte Woche bei Deiner Arbeit gut gelungen oder hat Dir Freude bereitet?
  • Visualisiere Deine positiven Resultate und lies sie Dir regelmäßig laut vor.
  • Motiviere Dich Tag für Tag, festige Dein Bewusstsein.
  • Belege Deine Festplatte täglich mit konstruktiven Gedanken.
  • Beobachte weiterhin Dein Umfeld und beginne bei Deinen Beobachtungen für Dich entsprechende Lösungen durchzuspielen. Das schafft weiterhin Platz auf Deiner Festplatte.

Diesen Ablauf kannst Du nicht mit einem Fingerschnipp erledigen. Dazu braucht es Zeit.
Bedenke durch welchen Zeitraum sich Deine Festplatte vollgesaugt hat.
Jetzt heißt es, diszipliniert, konsequent und kontinuierlich zu Werke gehen. Du bist der Schmied Deines Lebens und Deiner Karriere und es gibt nur einen Menschen, den Du kennst und entsprechend beeinflussen kannst – schau in den Spiegel.


Die perfekte E-Mail

„Mit jeder Nachricht über 40 Wörtern schwindet die Chance,
dass Deine Mail beantwortet wird“
Sehr oft wird mir die Frage gestellt: “ Soll ich in meine E-Mail schon das Anschreiben integrieren oder lieber nicht?“
Meine Antwort: “ Lieber nicht.
Wenn Du die Wahrscheinlichkeit erhöhen willst, dass der Adressat Deine Mail liest, dann fasse Dich kurz, verständlich und vor allen Dingen nützlich.
Im Klartext < Maximal 3 Sätze >
Mit einem „Call to action Link“ zu Deinem PDF Anhang gibts Du der/m LeserIn weiterhin die Möglichkeit, sich Deine Unterlagen herunter zu laden und Deine aussagekräftigen Bewerbungsunterlagen zu lesen.
Hier stelle ich Dir ein sehr interessantes Interview aus der SZ von Sabine Buchwald mit Guy Katz, Professor an der Münchner FOM-Hochschule „International Management & Leadership“, vor.


Herr Katz, wie schreibt man die perfekte E-Mail?
>“Mit jeder Nachricht über 40 Wörtern schwindet die Chance, dass eine Mail beantwortet wird“, sagt Guy Katz.
Hunderte Milliarden Nachrichten werden täglich geschrieben – „und viele richtig schlecht“. Wirtschaftsprofessor Guy Katz kennt Tipps, wie man es besser macht.
Interview von Sabine Buchwald
Bis zu 120 E-Mails bekommt jeder Arbeitnehmer durchschnittlich pro Tag. Gelesen werden davon nur gut 34 Prozent. Sagt zumindest der Wirtschaftsprofessor Guy Katz. Weil viele Anfragen unbeantwortet bleiben, hat er sich Tipps für einen effizienteren Mail-Austausch überlegt. Er wird sie diesen Donnerstag auf der Schweizer TEDx-Konferenz in einem Video präsentieren. Auf die erste Mail, die man ihm schickt, meldet er sich nach genau elf Minuten telefonisch. Es ist Nachmittag, und Katz holt gerade seine Söhne von der Schule ab. Klar könne man mit ihm über die Konferenz sprechen, sagt er. Aber bitte erst, wenn die Jungs im Bett sind. Also ruft man nach 20.30 Uhr an.
SZ: Herr Katz, was habe ich richtig gemacht, dass Sie so schnell auf meine Mail reagiert haben?
Guy Katz: Sie haben einiges falsch gemacht, aber Ihre Adresse hat mich interessiert.
Die SZ war also mein Türöffner. Aber was war nicht gut an meiner Nachricht?
Sie war viel zu ausführlich. Mit jeder Nachricht über 40 Wörtern schwindet die Chance, dass eine Mail beantwortet wird. Das ist das Tweet-Prinzip. Und Ihr Betreff war nicht klar formuliert. Sie wollten mich sprechen, also sagen Sie das doch gleich.
Man darf also schon in der Betreffzeile unumwunden schreiben, was man möchte?

Mit einem Wunsch oder einer Aufforderung treten Sie mit jemandem in Beziehung. Der Leser klickt dann nicht so einfach weg. Mit mir dürfen Sie sowieso direkt sein. Ich bin in Deutschland und in Israel aufgewachsen. Wenn Sie denken, die Deutschen seien direkt, dann kann ich Ihnen sagen: Die israelische Kultur ist noch direkter.

Man sagt in Deutschland oft, was man denkt. Im Schriftverkehr aber achtet man doch auf Formalitäten wie etwa die Anrede – „Sehr geehrter Herr …“.

Das macht zusammen mit dem Namen schon mal vier Wörter. Wegen solcher Förmlichkeiten dauert es auch so lange, bis man eine Antwortmail geschrieben hat und schiebt das dann vielleicht auf. In den USA lesen Sie an dieser Stelle meist nur den Vornamen. Die Amerikaner verschwenden keine Zeit und kein Wort von den 40, die sie haben.

Im Deutschen verwendet man gerne Füllwörter wie „eben“ oder „halt“, wenn man nicht so harsch klingen möchte. Sollte man darauf verzichten?

Eine lange E-Mail wirkt langweilig und emotionslos. Sie ist kein Brief, den man in die Hand nehmen kann, der vielleicht auf schönem Papier geschrieben ist. Auch nichts Gesprochenes, das durch die Stimme oder die Körpersprache zusätzlich Bedeutung erhält. Deshalb braucht es eine digitale Körpersprache. Die wirkt wie Gewürze im Essen. Das können Linien in dezenter Farbe sein, wichtig ist vor allem die Interpunktion. Setzen Sie Ausrufezeichen, gern auch mal ein Emoji!

Warum lernt man nicht schon als Kind E-Mail-Regeln in der Schule?

Das frage ich mich auch, obwohl wir so viele E-Mails schreiben. Kennen Sie Dale Carnegie? Von ihm habe ich den Gedanken geklaut, nicht nur bei der Anrede den Namen zu nennen, sondern auch mal innerhalb einer Mail. Ich habe lange über die Faktoren für gute Mails nachgedacht. Ein Grund, mich schließlich für den TED-Vortrag in Zürich zu bewerben.

Mit einer Mail?

Und einem Video. Darin erzähle ich, wie sehr ich mich über die Mail eines Chefs geärgert habe, der sich am letzten Arbeitstag nicht persönlich von mir verabschiedet hat. Ich habe einen Monat für dieses Bewerbungsvideo geübt.

Obwohl Sie es gewohnt sind, vor Studenten zu sprechen?

Ich habe auch schon unzählige Fortbildungen gehalten. Aber ein TED-Talk ist etwas ganz anderes. Da muss jeder Satz sitzen. Ich habe mir auch genau überlegt, welches Thema wichtig ist: „worth spreading“, wie es bei TED heißt. Eine Idee, die es wert ist, verbreitet zu werden. 300 Milliarden E-Mails werden täglich geschrieben und viele richtig schlecht. Das ist durchaus relevant.

Wie lange haben Sie an dem Vortrag gefeilt?

Seit März habe ich daran gearbeitet, und erst im August habe ich erfahren, dass es gut genug ist, damit ich genommen werde. Ich wollte den Vortrag allgemeingültig halten, kulturunabhängig. Jedes Wort ist genau überlegt und auswendig gelernt. Man darf nicht so einfach auf die Bühne. Ich habe einen ehrenamtlichen Coach gestellt bekommen, der mit mir per Video trainiert hat. Bis zur Generalprobe hatten wir uns nie getroffen. Es war wie ein Schauspiel für mich.

Eine letzte Frage noch: Wie schnell soll man Mails beantworten?

Je schneller, desto besser. Auch wenn man vorerst keine Antwort etwa auf eine Frage parat hat, sollte man ein kurzes Zeichen geben, dass man sich später noch mal melden wird. Ich bekomme meine Mails per Push-Nachricht aufs Handy und rufe dann oft gleich an, weil’s schneller und emotionaler geht. Quelle